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Ja zum Meister Symbolbild

Wort des Parkettlegermeisters

© Matthias KlinkmüllerLupe
© Matthias Klinkmüller

Der Beruf des Parkett- und Bodenlegers ist gefragt. Die Auftragslage in der Region ist sehr gut. Dabei sind Parkett oder Dielen nicht allein im repräsentativen Bereich von Unternehmen oder Institutionen gefragt. Zunehmend setzen auch private Hausbauer oder Sanierer auf das hochwertige Holz, nicht nur im Wohnzimmer sondern im gesamten Wohnbereich einschließlich Bad.

Neben der Optik spielt die Langlebigkeit eine große Rolle. Eine Versiegelung hält bis zu 15 Jahre. Nach einer Aufarbeitung sieht der Boden wieder wie neu aus. Ich spreche hier auch gerne von einem Boden für Generationen. Der Beruf des Parkett- und Bodenlegers ist nicht nur ein sehr sicherer, sondern auch ein sehr vielseitiger. Allein beim Material ist das Spektrum von der Farbe bis zum Muster riesengroß. Wichtig ist deshalb auch die ausführliche Beratung durch den Handwerker.

Kreativität ist ebenso gefragt. So wird Holz zunehmend auch für die Wandgestaltung verwendet. Dabei dient diese Dekoration als Hingucker und Schallschlucker gleichermaßen. Die Hälfte der Handwerksarbeit nimmt das Aufarbeiten ein. Hier können die Böden auch neu coloriert werden. Terrassen im Außenbereich gehören ebenso zum Arbeitsgebiet des Parkett- und Bodenlegers. Am Nachwuchs mangelt es. Dabei gibt es beste Karrierechancen und Betriebe suchen auch Nachfolger in der Führung. Als Innung kämpfen wir dafür, dass die Meisterpflicht für Parkett- und Bodenleger wieder eingeführt wird.

Ronny Wagner aus Cottbus ist Parkettlegermeister, Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Cottbus sowie stellvertretender Obermeister der Parkett- und Bodenlegerinnung Nord-Ost

Seite aktualisiert am 10. Februar 2017online seit 10. Februar 2017

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