BMFSFJ/ C. Junghanns

Generationenfreundlicher Betrieb für das Handwerk vorgestellt

Betrieb aus Doberlug-Kirchhain in Berlin geehrt

17. April. Mit dem Markenzeichen „Generationenfreundlicher Betrieb – Service + Komfort“ können sich ab sofort deutschlandweit Handwerksbetriebe, insbesondere in den Bau- und Ausbaugewerken, auszeichnen lassen. Voraussetzung ist, dass sie eine spezielle Schulung durchlaufen und entsprechende Beratungskompetenz nachweisen können. Andreas Schumann, Geschäftsführer des Baugeschäfts Schumann aus Doberlug-Kirchhain, bekam als einer der Ersten dieses Markenzeichen.

Seit acht Jahren ist er Fachmann für die Planung und Realisierung barrierefreier Wohnumgebungen. Er gehört zu den ersten Gesundheitsdienstleistern, die die Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft ausbilden konnte. „Die Gesundheitsdienstleister des Handwerks sind Handwerker, die speziell für alle Fragen des barrierefreien Bauens geschult sind“, erläutert Ellen Lösche, Geschäftsführerin der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft.

Die Gesundheitsdienstleister des Handwerks betreuen Bauvorhaben von der Beantragung der Fördermittel, über die Planung der Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke bis hin zur Abrechnung der Fördermittel gegenüber den Kostenträgern. Sie sind die Koordinatoren zwischen den Pflegekassen, Sanitätshäusern, Ärzten, Behindertenbeauftragen der Landkreise und der Investitionsbank des Landes Brandenburg. „In Brandenburg besteht die Möglichkeit Fördermittel für behindertengerechte Wohnraumanpassung bei der ILB zu beantragen“, so Ellen Lösche.

ZDH-Geschäftsführer Schulte betonte in seiner Rede die wirtschaftliche Bedeutung des neuen Markenzeichens: „Mit dem Markenzeichen ‚Generationenfreundlicher Betrieb‘ geben wir älteren Menschen, die ihre eigene Wohnung oder ihr Haus altersgerecht umbauen wollen, eine Hilfestellung an die Hand. Sie erkennen auf einen Blick, dass der Handwerksbetrieb ein auf Service und Komfort ausgerichtetes Angebot vorhält. Damit schafft das Zeichen Transparenz für Kundinnen und Kunden und erleichtert ihnen den Zugang zu den Dienst- und Beratungsleistungen der Betriebe.“

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