HWK Cottbus
Florian Schwarzer wird zum Tag des Meisters als bester Zimmerermeister ausgezeichnet.

ZDH-Präsident, Wirtschaftsstaatssekretär und Präsidentin der HWK würdigen neue Meistergeneration in Cottbus208 neue Meister für ein starkes Handwerk

Die Meisterfeier der Handwerkskammer Cottbus zählt zu den Höhepunkten des südbrandenburgischen Handwerkerjahres. In diesem Jahr erhalten 208 Jungmeister aus 15 Gewerken in der Stadthalle Cottbus ihre Meisterbriefe nach ihrer Meisterschule. Zu den Ehrengästen gehören Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, und Hendrik Fischer, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg. Gemeinsam mit der Handwerkskammer würdigen sie die Leistungen der neuen Meistergeneration, die künftig Verantwortung in Handwerksbetrieben, als Unternehmer und bei der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses übernimmt.



Termin:  Freitag, 16. Oktober 2026, 17 Uhr              
                 Stadthalle Cottbus, Berliner Platz 6
                 03046 Cottbus



Die Bedeutung dieser Leistung betont die Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, Corina Reifenstein: „Wer seinen Meisterbrief in den Händen hält, hat allen Grund, stolz zu sein. Hinter diesem Erfolg stehen viele Stunden intensiven Lernens, fachlicher Ehrgeiz und große Zielstrebigkeit. Unsere 208 Jungmeister haben sich einer anspruchsvollen Qualifizierung gestellt und dabei ihr Können bewiesen. Mit dem Meisterbrief haben sie einen bedeutenden Meilenstein erreicht und zugleich die Grundlage geschaffen, ihre berufliche Zukunft selbstbewusst und eigenverantwortlich zu gestalten.“



André Wirsig

ZDH-Präsident Jörg Dittrich sieht in den erfolgreichen Absolventen ein starkes Signal für Zuversicht und Gestaltungswillen: „Wir diskutieren ständig, warum die Stimmung schlecht ist. Die jungen Meisterinnen und Meister glauben an die Zukunft. Denn ganz sicher hätten sie sonst nicht so viel Zeit, Kraft und Arbeit in ihren Meisterabschluss investiert, wenn sie sich davon nicht gute Perspektiven versprächen und etwas erreichen wollten. Damit sind sie Vorbild für die Gesellschaft. Wir alle können uns an diesem qualifizierten Optimismus ein Beispiel nehmen. Ja, die Zeiten haben überschneidende Herausforderungen. Geopolitik, Digitalisierung oder Demografie, all das wird nur mit Mut, Fleiß und Leidenschaft zu bewältigen sein. Die Qualifikation als Meisterin oder Meister ist ein Wertpapier und bereitet auf die nicht vorhersehbare Zukunft vor. Getreu dem Motto der Imagekampagne: ‚Wir können alles, was kommt!‘ Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen und wünsche ihnen Erfolg und das nötige Glück. Ich bitte die Meisterinnen und Meister, die Herausforderungen bis hin zur Selbstständigkeit anzunehmen und sich für die Gesellschaft zu engagieren. Egal, ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Innungen, Kreishandwerkerschaften oder der Handwerkskammer. Wer sich einbringt, kann die Zukunft gestalten. Wir werben um Sie, und wir brauchen Sie.“



Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer hebt die Bedeutung der neuen Meistergeneration für die wirtschaftliche Zukunft des Landes ebenso hervor: „Der Meisterbrief steht für fachliches Können, Verantwortungsbewusstsein und Unternehmergeist. Unsere Meisterinnen und Meister sind die Zukunft des Handwerks in Brandenburg. Sie gründen neue Unternehmen, übernehmen bestehende Betriebe und bilden die Fachkräfte von morgen aus. Damit bewahren sie nicht nur die Tradition des Handwerks, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes.“

Mit dem Meistertitel eröffnen sich zahlreiche berufliche Möglichkeiten: Der „Bachelor Professional“ qualifiziert für Führungspositionen, schafft die Voraussetzungen für den Schritt in die Selbstständigkeit oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs und ermöglicht es, selbst Nachwuchskräfte auszubilden. Damit ist der Meisterbrief nicht nur ein persönlicher Karriereschritt, sondern auch für die Entwicklung des südbrandenburgischen Handwerks von großer Bedeutung.

Beim „Tag des Meisters“ stehen neben den neuen Handwerksmeistern weitere erfolgreiche Absolventen im Mittelpunkt. 13 Frauen und Männer haben ihre anspruchsvolle Fortbildung zum Betriebs- oder Fachwirt erfolgreich absolviert. Mit der Übergabe ihrer Abschlusszeugnisse werden auch ihre Leistungen gewürdigt. Sie verstärken damit die Riege qualifizierter Fach- und Führungskräfte in den Handwerksbetrieben Südbrandenburgs.

Die Meisterfeier verdeutlicht zugleich die langjährige Bedeutung der beruflichen Aufstiegsqualifizierung. Seit 1990 haben mehr als 8.800 Frauen und Männer ihre Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Cottbus erfolgreich bestanden.

Mit dem Meisterjahrgang 2026 wird diese Erfolgsgeschichte um 208 neue Handwerksmeister fortgeschrieben.

 

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