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Strukturwandel in der Lausitz



Allgemeines

Die Lausitz steckt mitten im Strukturwandel. Schrittweise weg von der Braunkohle, hin zu erneuerbaren Energien. Dieser Wandel wird die Region grundlegend verändern. Im Kern geht es darum, den Wohlstand in Südbrandenburg zu sichern. Dafür braucht es auch in Zukunft vor allem gut bezahlte industrielle Arbeitsplätze. 

Um den anstehenden Kohle-Ausstieg als Region zu verkraften, braucht die Lausitz Investitionen vom Bund und vom Land. Diese müssen in nachhaltige Wirtschaftszweige gehen. Mit dem neuen Dekra-Testgelände auf dem Lausitzring bietet sich die Möglichkeit, die Lausitz zur Pilotregion für Elektromobile und automatisiertes Fahren zu machen. Dafür müssten Forschungsvorhaben zu diesem Thema an der BTU in Cottbus gebündelt werden. Anderer wiederum fordern die Ansiedlung von Bundesbehörden.

Verschiedene Akteure haben sich auf den Weg gemacht, die Entwicklung der Lausitz voranzutreiben. Auf der folgenden Seite finden Sie Informationen zu den Akteure ebenso wie ausgewählte Projekte, News und Hintergründe.

Innovationsregion Lausitz GmbH

Um den anstehenden Strukturwandel in der Lausitz in seinen Auswirkungen zu erfassen und entsprechende Strategien zu ermitteln, haben fünf regionale Akteure die „Innovationsregion Lausitz GmbH“ Anfang 2016 gegründet. Ziel der IRL ist es, den Strukturwandel in der Lausitz aktiv zu begleiten und die wirtschaftsstrukturelle Basis der Region zu erweitern. Die Handwerkskammer Cottbus ist ein Gesellschafter der iRL.

Weitere Informationen zur iRL gibt es hier.

Projekte

Wirtschaftsunterricht mit Jungunternehmern
Die Handwerkskammer Cottbus hat mit dem Max-Steenbeck-Gymnasium in Cottbus und dem Johanneum-Gymnasium in Hoyerswerda das Projekt „Unternehmertum erlebbar machen“ vorbereitet. Knapp 60 Schüler der 11. Klasse erlebten dabei ein Rollenspiel. Sie schlüpfen sie für kurze Zeit in die Rolle eines Unternehmers, der plötzlich einen Nachfolger sucht.

Stimmen: 
Marie Uibel (17), Schülerin
„Ich fand es toll, dass die Jungunternehmer dabei waren, dass man von ihnen Anregungen bekommen hat und wie das Planspi aufgemacht war. Dass man auf spielerischer Art erkennen und besser verstehen kann, was es heißt, Unternehmer und selbstständig zu sein.“

Niclas Füller (16), Schüler
„Wir wurden im Unterricht schon oft damit konfrontiert, wie man sich als junger Unternehmer fühlt. Hier haben wir mitbekommen, wie man das von der anderen Seite sieht. Nach welchen Kriterien junge Unternehmer ausgewählt werden. Damit wissen wir worauf es ankommt.“

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