Die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald hat 37 Junggesellen aus sieben Gewerken freigesprochen.
Nachwuchshandwerker: 37 Junggesellen auf dem Funkerberg feierlich freigesprochen
Königs Wusterhausen: Die Region Dahme-Spreewald freut sich über qualifizierten Handwerker-Nachwuchs. Die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald hat am 14. September bei einer feierlichen Gesellenfreisprechung 37 Frauen und Männer erfolgreich ins Berufsleben entlassen.
Die Zeremonie für die Absolventen aus insgesamt sieben Gewerken fand im historischen Maschinensaal auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen statt. Innungsfahnen zierten den Raum und verliehen der Veranstaltung eine traditionelle und festliche Atmosphäre. Die Obermeister der einzelnen Innungen übergaben die Gesellenbriefe, die sie nach altem Brauch traditionell aus der Zunftlade entnahmen. Das Spektrum der neuen Handwerker reicht in diesem Jahr von Anlagenmechanikern bis hin zu Gebäudereinigern.
Kreishandwerksmeister Knut Wischmann betonte in seiner Festrede die zentrale Bedeutung des Handwerks in Zeiten des Wandels und richtete motivierende Worte an die Absolventen: „Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie offen für neue Entwicklungen und haben Sie den Mut, sich weiterzuentwickeln.“ Er wies darauf hin, dass sich die Arbeitswelt durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Energiewende und neue Technologien rasant verändert habe und auch vor dem Handwerk nicht haltmache. Trotz all dieser Modernisierungen bleibe ein Grundsatz jedoch unverändert: Am Ende muss jemand da sein, der die Arbeit praktisch umsetzt. „Deshalb sind Sie wichtig. Sie werden gebraucht. Sie tragen mit Ihrer Arbeit dazu bei, dass unsere Region lebenswert bleibt“, so der Kreishandwerksmeister. Mit dem Erhalt ihrer Gesellenbriefe haben die 37 jungen Handwerker nun das Fundament gelegt, um als gefragte Fachkräfte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft des Landkreises Dahme-Spreewald aktiv mitzugestalten.