Lea Renner, Handwerkskammer Cottbus/OUT of RAM/Nickl Architekten Deutschland GmbH
Mit einem gemeinsamen Spatenstich von Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, Martina Klement, Wirtschaftsministerin des Landes Brandenburg, Sven Herzberger, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald und Michaela Wiezorek, Bürgermeisterin der Stadt Königs Wusterhausen, erfolgte der offizielle Baustart für das neue Ausbildungszentrum der Handwerkskammer Cottbus. (v. l.)

Leistungszentrum NordFörderung für modernes Ausbildungszentrum

Wirtschaftsministerin Martina Klement übergibt 50-Mio Euro Förderbescheid an Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, und nimmt am gemeinsamen Spatenstich für das Leistungszentrum Nord teil.

 

Mit der symbolischen Übergabe des Fördermittelbescheids und dem Spatenstich wurde der Baustart des Leistungszentrum Nord (LZ Nord) in Königs Wusterhausen gefeiert.

 

HWK Cottbus
Kerstin Jöntgen (l.), Vorstandsmitglied der ILB und Wirtschaftsministerin Martina Klement (r.) übergeben der Präsidentin der HWK Cottbus, Corina Reifenstein den Fördermittelbescheid.



Auf einem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal entsteht ein zweigeschossiges Ausbildungszentrum mit 7.000 Quadratmetern Nutzfläche, das moderne Ausbildungsbedingungen und praxisnahe Berufsorientierung für das Handwerk in der Region ermöglichen soll. Vorgesehen sind Werkstätten, Fachkabinette und Seminarräume für die Berufe Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker sowie Metallbauer. Des Weiteren gibt es Aus- und Weiterbildungskapazitäten in den Themenfeldern Gebäudetechnik, Schweißen, Kfz-Technik, Digitalisierung und Betriebswirtschaft.

 

EU und Land fördern das Vorhaben mit einem Zuschuss von rund 50 Mio. EUR. Der Fördersatz liegt bei 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

 

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Wirtschaftsministerin Martina Klement erklärt: „Ich freue mich, dass das neue Ausbildungszentrum in Königs Wusterhausen jetzt Gestalt annehmen kann. Das Zentrum wird in Zukunft moderne Bedingungen und praxisorientierte Schulung ermöglichen. Das Land Brandenburg braucht Fachkräfte, um sich für die Aufgaben der Zukunft zu rüsten - und das gilt für das Handwerk ganz besonders.“



„Unser LZ Nord ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein starkes Signal der gesamten Handwerkerschaft unseres Kammerbezirks für die Zukunft. Mit ihrem Eigenanteil von zehn Prozent der Baukosten übernehmen unsere Handwerksbetriebe bewusst Verantwortung und setzen ein klares Zeichen für die Bedeutung der beruflichen Bildung und der Sicherung qualifizierter Fachkräfte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen unsere Handwerker zusammen und machen! Gemeinsam mit der Europäischen Union und dem Land Brandenburg schaffen sie im Norden des Kammerbezirks einen modernen Ausbildungsstandort, der jungen Menschen Chancen eröffnet und die Zukunft des Handwerks stärkt“, so Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus.

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Landrat Sven Herzberger des Landkreises Dahme-Spreewald betont die strategische Bedeutung des Vorhabens: „Die Übergabe des Baugrundstücks markiert einen hervorragenden Meilenstein für unseren Landkreis. Mit dem neuen Bildungszentrum der Handwerkskammer Cottbus in Königs Wusterhausen schaffen wir nicht nur moderne Ausbildungsplätze, sondern auch konkrete Perspektiven für unsere jungen Menschen vor Ort. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, der Stadt Königs Wusterhausen und der Handwerkskammer zeigt eindrucksvoll, wie wir gemeinsam den Strukturwandel aktiv gestalten und den Handwerkstandort in unserer Region nachhaltig stärken können.“



Bürgermeisterin der Stadt Königs Wusterhausen Michaela Wiezorek: „Dieser Spatenstich ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Cottbus und der Stadt Königs Wusterhausen. Wir begrüßen die Entscheidung der Handwerkskammer hier im Norden des Landkreis Dahme-Spreewald ein Ausbildungszentrum zu errichten. Es ist eine Bereicherung für den Bildungsstandort Königs Wusterhausen. Die Ausbildungsstätte direkt neben der Gesamtschule Otto Lilienthal Königs Wusterhausen schafft beste Voraussetzungen, um junge Menschen frühzeitig für das Handwerk zu interessieren. Schülerinnen und Schüler können erleben, wie vielfältig und zukunftssicher Handwerksberufe sind. Gleichzeitig bietet die räumliche Nähe den Ausbildungsbetrieben die Chance, früh mit ihrem möglichen Nachwuchs in Kontakt zu kommen.“

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Förderhinweis

Das Bauvorhaben wird aus Mitteln des Just Transition Fund (JTF) der Europäischen Union sowie des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg über die Investitionsbank des Landes Brandenburg gefördert. Der JTF ist ein EU-Förderinstrument für Regionen, die vom Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft besonders stark betroffen sind. Für Brandenburg ist er vor allem ein Instrument zur Unterstützung des Strukturwandels in der Lausitz und in der Raffinerieregion Schwedt/Uckermark.



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