Auszeichnung für Spitzenleistungen, Ehrgeiz und Struktur im ElektrohandwerkLeroy Jacobasch: 23-Jähriger Junghandwerker mit Zukunft ist Lehrling des Monats
Leroy Jacobasch absolviert derzeit sein 3. Lehrjahr zum Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Er wurde für seine herausragenden Leistungen „als Lehrling des Monats April“ von Jürgen Mahl, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Cottbus (HWK), sowie Jürgen Naujokat, Geschäftsführer des Versorgungswerks der HWK Cottbus e.V. ausgezeichnet. Der aus Elsterwerda stammende Auszubildende überzeugt durch sein fachliches Können, seine ausgeprägte Motivation und Zielstrebigkeit.
„Mein Interesse an Elektronik ist fast schon familiär geprägt“, berichtet Leroy. „In meiner Familie gibt es mehrere Elektroniker. Mein Opa hat mir zu Hause immer wieder kleine Dinge gezeigt, die meine Neugier geweckt haben. Das motivierte mich, die technischen Zusammenhänge besser zu verstehen. Dass der Beruf anspruchsvoll ist, war mir von Anfang an klar – genau das hat mich gereizt.“ Leroy sucht bewusst Herausforderungen und schätzt die vielfältigen Lernmöglichkeiten in einem größeren Unternehmen mit breitem Leistungsspektrum. Von Elektroinstallationen für private Haushalte bis hin zum Netzausbau für die Digitalisierung von Schulen oder der Umsetzung elektrotechnischer Systeme wie Beleuchtung-, Sicherheits- und Steuerungstechnik in öffentlichen Gebäuden erhält er Einblicke in unterschiedlichste Projekte.
Das Unternehmen mit Sitz in Doberlug-Kirchhain hat sich in den vergangenen Jahren von einem kleineren Handwerksbetrieb zu einem leistungsstarken Partner im Bereich elektronischer Anlagen, Kommunikationssysteme und Elektrohausgeräte entwickelt. Aktuell sind 24 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende, im Betrieb tätig. Jedes Jahr werden mindestens zwei Ausbildungsplätze angeboten. Die Aufträge reichen von Installationen in sozialen Einrichtungen über Bundeswehrstandorte und Kraftwerke bis hin zu Behördengebäuden und Einkaufsmärkten. Gleichzeitig ist der zuverlässige Kundenservice vor Ort weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Leistungsportfolios.
Für Leroy ist die Ausbildung weit mehr als nur eine berufliche Qualifikation – sie eröffnet ihm die Chance, seine Zukunft aktiv zu gestalten. „Nach der Ausbildung möchte ich den Handwerksmeister absolvieren und in die Projektplanung einsteigen. Ich will Baustellen begleiten, die Materialbeschaffung übernehmen und mich in der Planung weiterentwickeln“, sagt Leroy. Ein klarer Plan für die Zukunft, der ihm den Weg zu einer erfolgreichen Karriere ebnen wird.
Doch auch die persönliche Balance kommt nicht zu kurz: Leroy sorgt mit Rennradfahren, Laufen und dem Fitnessstudio für den nötigen Ausgleich. „Es ist wichtig, auch körperlich fit zu bleiben, um die Herausforderungen des Berufs zu meistern“, erklärt der Auszubildende.
Sein Tipp an Jugendliche, die sich für eine Ausbildung interessieren: „Dranbleiben, Ehrgeiz zeigen und immer nachfragen, wenn man etwas nicht versteht. Kommunikation ist entscheidend. In meinem Betrieb herrscht ein gutes Arbeitsklima, in dem man alles offen ansprechen kann. Lösungen werden immer gemeinsam gefunden.“