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Strukturwandel in der Lausitz



Allgemeines

Die Lausitz steckt mitten im Strukturwandel. Schrittweise weg von der Braunkohle, hin zu erneuerbaren Energien. Dieser Wandel wird die Region grundlegend verändern. Im Kern geht es darum, den Wohlstand in Südbrandenburg zu sichern. Dafür braucht es auch in Zukunft vor allem gut bezahlte industrielle Arbeitsplätze. 

Um den anstehenden Kohle-Ausstieg als Region zu verkraften, braucht die Lausitz Investitionen vom Bund und vom Land. Diese müssen in nachhaltige Wirtschaftszweige gehen. Mit dem neuen Dekra-Testgelände auf dem Lausitzring bietet sich die Möglichkeit, die Lausitz zur Pilotregion für Elektromobile und automatisiertes Fahren zu machen. Dafür müssten Forschungsvorhaben zu diesem Thema an der BTU in Cottbus gebündelt werden. Anderer wiederum fordern die Ansiedlung von Bundesbehörden.

Verschiedene Akteure haben sich auf den Weg gemacht, die Entwicklung der Lausitz voranzutreiben. Auf der folgenden Seite finden Sie Informationen zu den Akteure ebenso wie ausgewählte Projekte, News und Hintergründe.

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News

Kohleausstieg: "Die 40 Milliarden Euro sind für mich nicht verhandelbar."

Strukturwandel: Die Corona-Krise droht die Gesetzgebung zum Kohleausstieg zu verzögern. In der Lausitz wächst die Angst, dass dringend benötigte Strukturhilfen nicht rechtzeitig anlaufen, wie die Zeitung „Die Welt“ schreibt. Das Deutsche Handwerksblatt hat Lausitzer Bundestagsabgeordnete nach ihrer Einschätzung gefragt. Hier das Interview mit Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU). 

Kohleausstieg: "Ich kann den Gesetzen, wie sie derzeit vorliegen, nicht zustimmen."

Strukturwandel: Die Corona-Krise droht die Gesetzgebung zum Kohleausstieg zu verzögern. In der Lausitz wächst die Angst, dass dringend benötigte Strukturhilfen nicht rechtzeitig anlaufen, wie die Zeitung „Die Welt“ schreibt. Das Deutsche Handwerksblatt hat Lausitzer Bundestagsabgeordnete nach ihrer Einschätzung gefragt. Hier das Interview mit Ulrich Freese (SPD). 

Kohleausstieg: "Sonderwirtschaftszonen wären ein denkbares Mittel"

Strukturwandel: Die Corona-Krise droht die Gesetzgebung zum Kohleausstieg zu verzögern. In der Lausitz wächst die Angst, dass dringend benötigte Strukturhilfen nicht rechtzeitig anlaufen, wie die Zeitung „Die Welt“ schreibt. Das Deutsche Handwerksblatt hat Lausitzer Bundestagsabgeordnete nach ihrer Einschätzung gefragt. Hier das Interview mit Prof. Dr. Martin Neumann (FDP). 

Es ist Zeit zu handeln

Am deutschen Konjunkturhimmel ziehen dunkle Wolken auf. Davon bleibt auch das südbrandenburgische Handwerk nicht verschont. Das zumindest kann man aus den Angaben der Betriebe interpretieren, die sich an der Herbst-Konjunkturumfrage beteiligt haben.

Strukturwandel in der Lausitz gelingt nur mit dem Handwerk

Für die Menschen in der Region sind mit dem Strukturstärkungsgesetzes und den zugesagten Finanzhilfen konkrete Hoffnungen verbunden. Ob diese Hoffnungen berechtigt sind, wird sich bis Ende des Jahres zeigen — bis dahin sollen das Strukturstärkungsgesetz und das Kohleausstiegsgesetz beschlossen werden.

Innovationsregion Lausitz GmbH

Um den anstehenden Strukturwandel in der Lausitz in seinen Auswirkungen zu erfassen und entsprechende Strategien zu ermitteln, haben fünf regionale Akteure die „Innovationsregion Lausitz GmbH“ Anfang 2016 gegründet. Ziel der IRL ist es, den Strukturwandel in der Lausitz aktiv zu begleiten und die wirtschaftsstrukturelle Basis der Region zu erweitern. Die Handwerkskammer Cottbus ist ein Gesellschafter der iRL.

Weitere Informationen zur iRL gibt es hier.

Forderungen Strukturstärkungsgesetz

Ein nachhaltiger Strukturwandel in der Lausitz kann nur gelingen, wenn Handwerk und Mittelstand einbezogen werden. Darauf weisen die Handwerkskammern Cottbus und Dresden hin. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und an die Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenden Parteien fordern sie Nachbesserungen am Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen. 

Sieben Bereiche haben die Handwerkskammern Cottbus und Dresden identifiziert, in denen sie dringend Nachbesserungen am Entwurf „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ fordern. Hier finden Sie alle Details.



Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden:
„Für die Menschen in der Region sind mit dem Strukturstärkungsgesetz und den zugesagten Finanzhilfen konkrete Hoffnungen verbunden. Wir fordern einen angemessenen Ausgleich der Wertschöpfung in der Region. Eine nachhaltige Strukturentwicklung ist ohne die Einbeziehung von Mittelstand und Handwerk nicht realisierbar. Aus diesem Grund darf die Rechnung nicht ohne das Handwerk gemacht werden.“

 

Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus:
„Das Handwerk ist ein wirtschaftlicher Anker in der Lausitz! Die knapp 19.000 Betriebe mit ihren 84.000 Beschäftigten und 4.000 Auszubildenden geben der Region Stabilität. Viele von ihnen sind in unterschiedlichem Ausmaß abhängig von 8.000 Beschäftigten in der Kohle. Wir sollten daher das Ausmaß des bevorstehenden Wandels nicht kleinreden und stattdessen alles dafür tun, dass die Bundesregierung Regelungen trifft, die auch für künftige Regierungen verbindlich sind.“