25 Jahre Bausanierung Maertin
HWK Cottbus

25 Jahre MAERTIN: Bausanierer mit viel Erfahrung

Tag des Meisters mit 216 Betriebsjubilaren

Die Maertin Bausanierung GmbH hat 25-jähriges  Jubiläum gefeiert. Mit der Instandhaltung und Sanierung von Bauwerken erarbeitete sich  der Handwerksbetrieb weit über die Grenzen Südbrandenburgs hinaus einen  exzellenten Ruf.

Thomas Matuschke und sein Team kommen in der Regel dann, wenn Bauwerksschäden zu beheben sind oder Andere nicht mehr weiter wissen. Das Unternehmen aus Beutersitz, einem Ortsteil der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, hat sich auf mehreren Feldern spezialisiert. Dazu gehören die Bereiche Kunststoffbeschichtung (Industrieböden), Betonsanierung, Abdichtung, Fugen- und Abscheidersanierung, Schwammbehandlung sowie der Einbau innenliegender Dränagen. „Es war damals die strategisch richtige Entscheidung, nicht ins Neubaugeschäft einzusteigen, sondern mit dem Unternehmen auf die Bauwerkinstandhaltung und Sanierung zu setzen“, sagt Thomas Matuschke.

Damals, das war am 26. August 1993, gründete Diplom-Ingenieur Frank Maertin den Handwerksbetrieb. Sein Nachfolger führt seit Anfang 2018 die Geschäfte. 25 Mitarbeiter sind deutschlandweit unterwegs, um Probleme zu lösen. Das Team besteht aus Quereinsteigern, die aus unterschiedlichen Berufen kommen. Alle sind Spezialisten auf ihrem Gebiet.

Sie haben viel zu tun, die Auftragsbücher sind voll. Das Sanierungsgeschäft wächst dank Bau-, Konstruktions- und Materialfehlern von Jahr zu Jahr. „Die Balkonsanierung ist ein großes Geschäftsfeld. Wir arbeiten dabei mit den großen Wohnungsvermietern in Südbrandenburg und Berlin zusammen“, erklärt Thomas Matuschke. Ein weiterer Umsatzbringer im Betrieb ist die Beschichtung von Böden jeder Art. Von der Stange gibt es hier nichts, jeder Auftrag erfordert ganz individuelle Lösungen. Die beschichteten Böden müssen zuverlässig verschiedenen Belastungen und Einflüssen aus Benutzung, Umwelt usw. widerstehen. Das Besondere: Sie können je nach Möglichkeit fugenlos ausgeführt sein (Fugen sind die Schwachstellen).

Geschäft verändert sich

„Wir realisieren Projekte für die chemische und lebensmittelverarbeitende Industrie ebenso wie für Touristikanbieter, Gaststätten und Parkhausbetreiber.“ Nicht jeder kann das, was MAERTIN kann. Der Betrieb ist z.B. TÜV-zertifiziert für Beschichtungen gegen wassergefährdende Stoffe (WHG). Ein aktuelles Projekt ist die Beschichtung des Neubaus einer 5.000 Quadratmeter großen Halle zur AdBlue-Abfüllung der Walter Schmidt Chemie GmbH in Vetschau. „Mit dem Kugelstrahlverfahren werden zuvor die nicht tragenden Bestandteile des Untergrunds herausgelöst“, beschreibt der Techniker für Hochbau. Der Betonboden ist dann optimal vorbereitet für seine Decke aus einem Kunststoffharz-/Quarzsandgemisch.

Insgesamt hat sich das Geschäft in den vergangenen 25 Jahren stark verändert. Nach der Wende ging es erstmal darum, Häuser trockenzulegen und zu verhindern, dass weitere Feuchtigkeit im Mauerwerk hochdrückt. Dafür wurden Edelstahlbleche mit Druckluft horizontal in die Fugen eingeschlagen. „Das Verfahren hat mal über 50 Prozent des gesamten Umsatzes ausgemacht.“ Heute sind es etwa zwei Prozent. Man verwendet viel häufiger Injektionen, die das Mauerwerk horizontal und vertikal vor Feuchtigkeit schützen können.

Was über die Jahre geblieben ist, sind die Mitarbeiter. Alt und Jung vereinen Erfahrung und Stärke. „Sie sind unser größtes Potenzial“, sagt Thomas Matuschke. Gleichzeitig ist es für ihn eine riesige Herausforderung und tägliche Arbeit, das Team weiterzuentwickeln, neue Mitarbeiter zu finden und zu integrieren.

 Tag des Meisters

216 Unternehmen wie die MAERTIN Bausanierung GmbH feiern in diesem Jahr 25-jähriges Betriebsjubiläum. Etliche von ihnen werden beim Tag des Meisters am Freitag, 14. September, in der Stadthalle Cottbus ausgezeichnet.

Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus:

"Sie sorgten nach der Wende für ein „zweites“ Wirtschaftswunder. Der Weg war nicht leicht. Erfolg und Misserfolg lagen sehr dicht beisammen. Sicherheiten gab es keine.  Dennoch haben Sie durchgehalten und sich durch harte Zeiten gebissen. Sie mussten Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, ob sie richtig oder falsch sind. Aber sie haben immer weitergemacht. Das Wort „Aufgeben“ existiert in Ihrem Wortschatz nicht. Sie sind es, die damals wie heute Ausbildungsplätze und Arbeit schaffen. Sie sind es, die Steuern und Abgaben erwirtschaften und auch hier im Land abführen. Ihre Lebensleistung verdient Respekt, Dank und Anerkennung."



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