MFT Kolkwitz GmbH Ausbildung
HWK Cottbus

Ausbildungschancen so gut wie nie

Betriebsbesuch bei MFT Metall-Form-Technik GmbH

„#AUSBILDUNGKLARMACHEN“ – unter dieses Motto  war die diesjährige Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit gestellt. Vom 26. Februar bis 2. März warben bundesweit Regionaldirektionen, Arbeitsagenturen sowie Jobcenter auf regionaler Ebene für die duale Berufsausbildung und informierten über deren Chancen genauso wie zu Karrierewegen.

Um die bundesweite Aktion „Woche der Ausbildung“ zu unterstützen, besuchten Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Cottbus und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus (HWK) Knut Deutscher, gemeinsam den Ausbildungsbetrieb MFT Metall-Form-Technik GmbH in Kolkwitz.

Ein Unternehmen, das besondere Erfolge in der Ausbildung von Fachkräften hat, ist die 1991 gegründete Metall-Form-Technik GmbH aus Kolkwitz. Mit 50 Mitarbeitern ist sie im Stahl- und Aluminiumbau, auch in Verbindung mit Glas und Kunststoffen, tätig. Ob Sicherheitsschleusen in Landgerichten oder Sicherheitsfenster in deutschen Botschaften in Äthiopien: Der Handwerksbetrieb hat auf vielen Gebieten seine eindrucksvollen Spuren hinterlassen. Im August 2017 hat Geschäftsführer Lars Wertenauer das Dienstleistungsspektrum um eine Pulverbeschichtungsanlage erweitert. Dafür wurden rund 2,5 Millionen Euro investiert. Der Jahresumsatz liegt bei über vier Millionen Euro. 

Besonderen Wert legt die MFT GmbH auf die Ausbildung: Jugendliche können hier den Beruf Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik erlernen. Knapp 30 Lehrlinge wurden bislang im Betrieb ausgebildet. Sie überraschten in der Vergangenheit immer wieder mit außergewöhnlichen Leistungen. 2009 und 2016 wurde der Betrieb mit dem Ausbildungspreis geehrt.

Knut Deutscher betonte: „Wir helfen den Jugendlichen, den richtigen Ausbildungsberuf im Handwerk nach ihrem individuellen Profil, Interessen und Fähigkeiten zu finden. Bereits jetzt haben unsere Betriebe mehr als 255 freie Lehrstellen gemeldet, um ihre künftigen Fachkräfte ausbilden zu können. Für Jugendliche, die Studium und Praxis verbinden wollen, stellen sie Angebote im Bauingenieurwesen und in der Elektrotechnik zur Verfügung.“

Für ihn hat die duale Ausbildung Priorität. Das könnte auch die Landespolitik so gestalten. So könnte man zum die Bewerbungsphase für die Oberstufenzentren nach hinten verschieben (das Zeitfenster erst später öffnen) und damit der dualen Ausbildung Vorrang geben.  

Heinz-Wilhelm Müller erklärte: „Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft – für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Jungen Menschen eröffnen sich vielfältige Chancen für ihr Berufsleben in der Region. Aktuell haben sich im Agenturbezirk Cottbus 2.500 Bewerber um eine Ausbildungsstelle gemeldet. Derzeit stehen dem 2.200 gemeldete Ausbildungsplätze gegenüber. Wir unterstützen jeden Ausbildungsinteressenten, das passende Angebot zu finden. Am besten gleich in der Berufsberatung anmelden.“

Alle freien Lehrstellen unter www.hwk-cottbus.de/lehrstellen



Alle Aktionen und Veranstaltungen in der Woche der Ausbildung finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/Cottbus >Veranstaltungen vor Ort.

Veronika Martin
Pressearbeit

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