Kindergarten

Handwerk fordert schnelle Lösung bei Kita-Betreuung

Standortvorteil wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt

Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) ist besorgt über die Auseinandersetzung zwischen dem Land Brandenburg und den Kommunen zur Kindertagesbetreuung.

"Wir werben bei Rückkehrern mit besonderen Angeboten in Kitas und Schulen und stellen jetzt fest, dass wir nicht in der Lage sind, eine Betreuung abzusichern, die dem heutigen Bedarf gerecht wird", sagt Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus. "Unsere Unternehmen sind auf Fachkräfte angewiesen, die Familie und Beruf vereinbaren können. Wir haben mit den bisherigen Kitaangeboten einen großen Standortvorteil gegenüber den alten Bundesländern. Diesen dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Wir fordern die Kommunen und das Land Brandenburg auf, die Differenzen zügig zu beseitigen und Lösungen für die betroffenen Familien zu schaffen."

Hintergrund:

Die Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH hatte sich selbst beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg angezeigt. Sie kann nach eigenen Angaben den gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüssel unter den gegebenen Umständen nicht einhalten. Hintergrund der Anzeige ist ein Streit mit dem Land Brandenburg um die Finanzierung des Kita-Personals.