HWK Cottbus

Mähdrescher und Traktor sind sein Handwerkszeug

19. Februar. Nach dem Abitur direkt an die Uni? Martin Wanka aus Lübbenau entschied sich anders. Technik und Instandsetzung haben es dem 22-Jährigen angetan. So begann er eine Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik. Seine Begeisterung für den Beruf, aber auch sein handwerkliches Geschick zeichnen den Südbrandenburger aus. Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) und das Versorgungswerk der Handwerkskammer Cottbus e.V. ehren Martin Wanka als "Lehrling des Monats Februar". Die Auszeichnung vornehmen wird der Hauptgeschäftsführer der HWK, Knut Deutscher.

Der optimale Start ins Berufsleben - für den Lübbenauer sollte das eine Ausbildung im Handwerk sein. "Ich wollte zunächst einen Beruf erlernen, auf den ich später aufbauen kann - beispielsweise in Form eines Maschinenbaustudiums", sagt der 22-jährige Junghandwerker. Nach einem Bewerbungsgespräch und Probearbeiten in der Schlieper für Landmaschinen GmbH in Sonnewalde stand für ihn schnell fest: "Ich möchte Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik werden."

Überzeugt haben Martin Wanka die Vielfältigkeit der täglichen Aufgaben und die Hightech-Landmaschinen. "Darin steckt teilweise mehr Technik als in jedem Auto", so der Lehrling. Ihm gefällt die Abwechslung in seinem Beruf. Gerade in der Saison kann es heiß hergehen, wenn beispielsweise ein Mähdrescher oder Traktor auf dem Feld liegenbleibt. "Da ist sofortige Hilfe von Nöten, denn der Landwirt erwartet eine schnelle Fehlersuche und Reparatur. Das macht den Reiz meiner Arbeit aus."

Neben Flexibilität und Einsatzbereitschaft kommt es in dem Handwerksberuf deswegen vor allem auf technisches Know-how an - alles Eigenschaften, die Martin Wanka mitbringt. "Er ist kommunikativ, freundlich und überzeugt durch seine Arbeit. Martin absolviert neben der Berufsausbildung bereits eine Weiterbildung zum Technischen Fachwirt und wir hoffen, dass wir ihn auch nach absolvierter Lehre in unserem Unternehmen halten können", sagt Ausbilder und Werkstattmeister Marcus Henze.

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Zum Beruf:
Große Maschinen, Fahrzeuge und Anlagen bilden den Aufgabenbereich eines Mechanikers für Land- und Baumaschinentechnik. Hydraulik, Pneumatik, Elektronik und Elektrik: Die technischen Anforderungen sind vielfältig, um die teilweise riesigen Geräte zu warten und instand zu setzen. Handwerkliches Geschick bei der Metallbearbeitung ist darum eine wesentliche Voraussetzung für diesen Beruf, für den eine dreieinhalbjährige Ausbildung zu absolvieren ist. Mehr dazu unter: www.handwerk.de

Mitarbeiterin Relaunch 2017

Veronika Martin

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