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Peter Dreißig bleibt Präsident der Handwerkskammer Cottbus

Bäckermeister Peter Dreißig bleibt für weitere fünf Jahre Präsident der Handwerkskammer Cottbus (HWK). Der 64-jährige Familienunternehmer wurde am Donnerstagabend von der Vollversammlung einstimmig wiedergewählt. Neu im Amt als Vizepräsidentin ist Dipl.-Ing. (FH) Bauwesen Corina Reifenstein. Kraftfahrzeugtechnikermeister Karsten Drews von der Arbeitnehmerseite wurde als Vizepräsident bestätigt.

Mit der Wiederwahl geht Peter Dreißig in seine vierte Amtszeit als Präsident der Handwerkskammer Cottbus. „Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der Vollversammlung für das Vertrauen bedanken“, sagte er nach der Wahl. Ziel ist, den erfolgreichen Kurs der letzten 15 Jahre fortzuführen. „Die Handwerkskammer ist heute ein moderner Dienstleister für das Handwerk. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden.“

Einen Schwerpunkt legt der HWK-Präsident auf die Ausbildung von jungen Frauen und Männern. „Die größte Sorge der Unternehmen ist der Nachwuchsmangel“, so Peter Dreißig. „Deshalb lassen wir nicht nach, jungen Menschen das Handwerk schmackhaft zu machen. Bei uns zählt nicht, wo du herkommst, sondern wo du hinwillst. Handwerk lohnt sich mehr denn je. Davon bin ich fest überzeugt.“

Weitere Themen, die bis 2021 auf der Agenda stehen, sind der Strukturwandel in der Lausitz, erfolgreiche Unternehmensnachfolgen im Handwerk und die fortschreitende Digitalisierung. „Wir wollen diese Herausforderungen gemeinsam mit den Innungen und den Kreishandwerkerschaften anpacken. Leidenschaft ist unser Handwerk. Das verbindet uns“, so Peter Dreißig.

Neben dem Präsidenten wählten die Vollversammlungsmitglieder die beiden Vizepräsidenten. Mit Corina Reifenstein, Geschäftsführerin der Terpe Bau GmbH, übt erstmals eine Frau das Amt aus. Die 48-Jährige engagiert sich seit 2011 im höchsten Gremium der Handwerkskammer Cottbus.

Kraftfahrzeugtechnikermeister Karsten Drews ist bereits seit zehn Jahren HWK-Vizepräsident. Der Werkstattmeister der Autohaus Cottbus GmbH engagiert sich seit 1996 in der Vollversammlung.

Hintergrund:
Die Handwerkskammer Cottbus vertritt die Interessen von über 10.100 Betrieben mit rund
41.000 Beschäftigten und 1.700 Auszubildenden in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz sowie der Stadt Cottbus. Die Handwerksbetriebe in Südbrandenburg erwirtschafteten im letzten Jahr einen Umsatz 3,45 Milliarden Euro.

Michel Havasi

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