HWK Cottbus

Rückblick Tag des Meisters: 1995 bis 1999

Rückblick auf die Jahre 1995 bis 1999

Am Samstag steigt der 25. "Tag des Meisters" in der Cottbuser Stadthalle. Das silberne Jubiläum ist Anlass für uns, zurückzublicken. Heute im Fokus die Jahre 1995 bis 1999.

1993: Das Kurhaus in Bad Liebenwerda war ein würdiger Rahmen für die Meisterfeier. 219 Meisterschüler wurden geehrt. Das Handwerk hatte sich zu der Zeit mit zum größten Arbeitgeber im Land Brandenburg entwickelt. Fleischermeister Günter Britza wurde zum Ehrenobermeister ernannt.

1995: Am 15. November wurden im Cottbuser Konservatorium 30 lehrgangsbeste Jungmeister ausgezeichnet. Sie bekamen einen Kristallpokal. Im Kammerbezirk stieg die Zahl der Mitarbeiter im Handwerk von 1990 bis 95 um 54 Prozent auf rund 51.350 an.

1996: Der "Tag des Meisters" im Konservatorium stand unter dem Zeichen einer schlechten Konjunktur. Die Forderungen des Handwerks (weniger Abgaben und Steuern) bekam der damalige Kanzleramtsminister Friedrich Bohl mit auf den Weg. Er sicherte zu, die Botschaft an Kanzler Helmut Kohl weiterzugeben.

1998: Brandenburgs Wirtschaftsminister Burkhard Dreher war vorher noch bei einer anderen Veranstaltung, sodass er erst zum Schluss der Feier "Tag des Meisters". Erstmals marschierten Innungsvertreter mit den entsprechenden Fahnen in den Saal des Best Western Hotels Branitz.  Bei der Feier wurden auch die besten Gesellen im Leistungswettbewerb geehrt. Fleischer Matthias Arnold (heute Fleischermeister) holte damals erstmals den Bundessieg im Nahrungsmittelgewerbe nach Brandenburg.

1999: 497 neue Meister haben in dem Jahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Das zeigte, dass der Meister keinesweg ein Auslaufmodell war, sondern ein Fundament für eine erfolgreiche Zukunft im Handwerk. 

Impressionen von den Veranstaltungen gibt es in der Fotogalerie .