HWK Cottbus

Rückblick Tag des Meisters: 2000 bis 2003

Am Samstag steigt der 25. "Tag des Meisters" in der Cottbuser Stadthalle. Das silberne Jubiläum ist Anlass für uns, zurückzublicken. Heute im Fokus die Jahre 2000 bis 2003.

2000: Drei Handwerksgenerationen standen im Mittelpunkt. Vor fast 400 Gästen im Radisson SAS Hotel Cottbus wurden Jungmeister und Handwerker für ihre guten Leistungen bzw. ihre besonderen Verdienste um das Handwerk geehrt. Darüber hinaus wurden die leistungsbesten Gesellen ausgezeichnet. Rund 8.400 Handwerksbetriebe gab es 2000.

2001: Der Tag des Meisters stand unter dem Zeichen politischer Reden. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jürgen Türk mahnte die Bundesregierung an, mit der Schönfärberei aufzuhören und die Probleme auf den Tisch zu bringen. Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher äußerte sein Unverständnis darüber, dass "so genannte Wirtschaftspolitiker immer wieder den Bestand der Handwerksordnung und der Meisterqualifizierung als Voraussetzung für die Selbstständigkeit in Frage stellen. Insgesamt hatten 401 Jungmeister 2001 ihren Abschluss gemacht.

2002:  Beeindruckt von den Leistungen des regionalen Handwerks zeigte sich Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Er überreichte Pokale an die 14 besten Jungmeister für ihre Leistungen. 35 gestandene Handwerker erhielten hohe Auszeichnungen wie das Ehrenzeichen oder die Handwerkeruhr. Besonders gewürdigt wurde Stuckateur Andre Göpfert, der in seinem Gewerk den ersten Platz beim Bundeswettbewerb belegte.  

2003: Der Tag des Meisterst stand unter dem Eindruck der geplanten Reform der Handwerksordnung. 360 Jungmeister aus 15 Gewerken beendeten in jenem Jahr die Meisterschule. Maler- und Lackierermeister aus Sonnewalde hielt stellvertretend für alle Absolventen die Dankesrede. Der Meisterbrief sei für ihn immer ein Zeichen von Qualität. Bei der Diskussion um den Meistertitel müssten die Interessen des Handwerks viel mehr berücksichtigt werden. 

Tag des Meisters 2001
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