HWK Cottbus

Smart Home - ein Garant für den zukünftigen Hausbau

Die Rollläden gehen automatisch runter, wenn es Nacht wird – das Licht erlischt, wenn man das Haus verlässt. Beim Smart Home kommen verschiedene Gewerke zusammen, welche über ein einheitliches Netz mit den verschiedenen Sensordaten kommunizieren und dadurch auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. Immer mehr Menschen sind an solch einer Vernetzung Ihres Hauses via Internet interessiert, um ihr Leben bequemer, sicherer und komfortabler zu gestalten.

 Bei der Firma Bürgel & Noack ist man sich der zukünftigen Bedeutung der KNX-Technologie gewiss. Das Spremberger Unternehmen hat schon viele KNX-Anlagen in vornehmlich öffentliche Gebäude verbaut. „Zwar haben wir die KNX-Anlagen immer eingebaut, aber nie selbst programmiert. Diese Aufgabe übernahm bisher eine externe Firma“, berichtet Klaus Bürgel, einer der Geschäftsführer des Unternehmens, und fügt hinzu „Deshalb war es unser Ziel, die KNX-Technik in einer, unserer Hand zu belassen.“ Mittlerweile haben sich drei Mitarbeiter in Kursen der Handwerkskammer Cottbus zur KNX-Steuerung weitergebildet. Unter ihnen der 40-jährige Rene Pabst. Ihm sprachen besonders die praktischen Teile des Kurses an: „Wir hatten viele Möglichkeiten uns auszuprobieren, unsere Fantasie einzusetzen und herauszufinden, wo unsere Grenzen liegen. Spielend haben wir die Anwendung der KNX-Technologie erlernt. Da ich schnell verstand, konnte ich auch die eine oder andere Sonderaufgabe lösen. Das hat mir sehr gefallen.“

Und sein neues Wissen konnte Rene Pabst schon bei einigen Arbeitseinsätzen nutzen. Zwar hat das Unternehmen bisher noch keine KNX-Technologie alleine installieren können, aber der Elektrotechniker war schon bei einigen Reparaturen und Änderungen der KNX-Steuerung mit dem Kollegen der externen Firma dabei.  Aber der Auftrag für das erste Einfamilienhaus mit der Smart Home-Technologie ist schon so gut wie in der Tasche.

Der Bauherr wird dann zukünftig die Vorzüge eines Smart Home nutzen können. „Die KNX-Technologie steigert die Sicherheit im Haus. Mit ihrer Zentralfunktion können Fensterläden, Türen usw. auf einmal verschlossen werden“, erklärt Matthias Nowak. Sein Kollege Rene Pabst fügt hinzu: „Zudem bringt das System Komfort mit sich und durch seine Flexibilität können Änderungswünsche bei der Bedienung ohne große Umbauten realisiert werden“. Die Aufgabe der Konfiguration verbleibt im Übrigen immer beim Errichter und Programmierer der KNX-Anlage.

Klaus Bürgel ist von der Technik überzeugt und wagt einen Blick in die Zukunft: „Da es in den nächsten Jahren durch den Generationswechsel einfacher werden wird KNX-Leistungen zu vertreiben, werde ich auch noch ein bis zwei meiner Mitarbeiter zur KNX-Weiterbildung schicken.“

Nutzen auch Sie oder Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit zur KNX-Schulung. Erfahren Sie im Lehrgang die grundlegenden Fähigkeiten, die beim Einsatz der KNX-Technologie bis zu ihrer Anbindung an Fernwartungs- und Überwachungssysteme notwendig sind. Nach bestandener Prüfung ist eine Eintragung als offizieller KNX-Partner möglich.

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Johannes Mattner

Mitarbeiter Akademie des Handwerks

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Manuela Knackmuß

Mitarbeiter Akademie des Handwerks

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