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Überschwemmungsgebietskarten für Untere Spree ausgelegt

Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium hat die Entwürfe der Karten für das Überschwemmungsgebiet der Unteren Spree erarbeitet. Die Kartenentwürfe werden vom 15. Februar bis 18. März bei den unteren Wasserbehörden, Städten, Ämtern und amtsfreien Gemeinden der betroffenen Gebiete öffentlich ausgelegt.

Hier gibt es mehr Details.

Bis zum 4. April kann bei den Wasserbehörden der Landkreise Oder-Spree und Dahme-Spreewald schriftlich zu den Kartenentwürfen Stellung genommen werden.

Die Hochwasser der letzten Jahre haben nochmals deutlich gemacht, dass auch in Brandenburg große Gebiete betroffen sein können, die überflutet werden. Zur Minderung von Gefahren und Sachschäden müssen deshalb Überschwemmungsgebiete festgesetzt werden, für die besondere Schutzvorschriften gelten. Sie sollen gewährleisten, dass das Abfließen des Wassers nicht behindert wird, dass abfließendes Wasser nicht durch wassergefährdende Stoffe wie Treibstoffe, Heizöle, Pflanzenschutzmittel oder Dünger verschmutzt wird und dass das Schadenspotenzial nicht durch die Errichtung neuer Gebäude und Anlagen oder andere wertsteigernde Flächennutzungen erhöht wird.

Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete verfolgt damit das Ziel, Bürger und Unternehmen auf eine potenzielle Hochwassergefährdung hinzuweisen und präventiv Vorsorgemaßnahmen zu veranlassen.

Axel Bernhardt

Technischer Berater

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