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Kandidatencheck (5)Wer wird der neue Oberbürgermeister in Cottbus?

Cottbus bekommt einen neuen Oberbürgermeister. Am 11. September 2022 wird gewählt. Wir haben die Kandidaten gefragt, was die Betriebe im Falle eines Wahlsieges von ihnen erwarten dürfen. Heute Johann Staudinger (40, unabhängig), Verwaltungsangestellter, Technisches Finanzamt Cottbus.



Sie sind der beste Oberbürgermeister für die Stadt Cottbus, weil …?

ich als Mensch mit mehreren Berufsabschlüssen und Erfahrungen aus Unternehmen in Bayern, Wien und Cottbus weiß, dass nicht das Schauen auf die Auszeichnungen am Ende der Wertschöpfungskette entscheidend ist – vielmehr sind es wie in jedem Unternehmen die »Vernetzung mit ausgeklügelter Vorausplanung«, »das engagierte praktische Tun« und nicht zuletzt das »Durchhaltevermögen«. Alle vorausgehenden Handlungen sind natürlich nur in einem wirtschafts- und sozialpolitisch optimalen Umfeld zielführend. Für eine gut gesicherte Zukunft in Cottbus werde ich deshalb als Parteiloser ein fraktionsübergreifender und weisungsungebundener Oberbürgermeister sein, der sich gemeinsam mit Stadtparlament und Stadtverwaltung für eine eigenverantwortliche Normalität in Cottbus einsetzt – aktuell heißt das für mich z. B.: »Regional verfügbare und günstige Energie, damit Ihre heimischen Mittelstandsbetriebe rentabel arbeiten können und kein Cottbuser Einwohner frieren muss.



Vieles, was das Handwerk bewegt, wird auf Landes- und Bundesebene entschieden. Was können die mehr als 1.200 Cottbuser Handwerksbetriebe von Ihnen als Oberbürgermeister dennoch erwarten?

Selbst als gelernter Handwerker (Maurer) und Kaufmann immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Empfehlungen der Unternehmen. Eine gute und kostengünstige Versorgung mit Infrastrukturen für die Betriebe. Einsatz für unbürokratische Mittelstands-Fördermittelformate. Kontaktaufnahme möglichst nur mit kompetenten Entscheider/-innen in Bundes- und Landesministerien mit guten Einblicken in mittelständische Unternehmen. Eine baufreundliche Stadtplanung, damit die Einwohner gerne in der Stadt und Region
bleiben. Eine Verwaltung mit wenig Bürokratie für Wirtschaft und Lebensqualität.



Der Strukturwandel wird die Region verändern. Der Stadt Cottbus kommt eine zentrale Rolle zu. Wie bringen Sie all die großen Projekte (Medizinerausbildung, Bahnwerk, Science Park) auf die Straße bzw. zum Laufen?

Die Koordinierung von Großprojekten ist in erster Linie eine solide Planungs- und Organisationsaufgabe der Verwaltung in Zusammenspiel mit dem Stadtparlament. Meine Aufgaben hierzu sind, das bewährte Erfahrungswissen der Verwaltung interdisziplinär besser mit den Akteuren der Region zu vernetzen und die planerischen Ideenräume auszuweiten. Das Stadtparlament werde ich mit neuen, andernorts bereits bewährten Arbeitsformaten im Sinne von mehr, aber gezielteren Informationen ausstatten.



In der Stadtverwaltung sind mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigt. Es ist eine große Aufgabe, die Belegschaft zu führen. Über welche Führungserfahrung verfügen Sie?

Durch ein turbulentes berufliches Leben mit unterschiedlichen Einblicken in kleine und große Unternehmen konnte ich verschiedene bewährte Führungsstile kennenlernen. Im Moment bin ich zudem Verwaltungsbeschäftigter beim Land Brandenburg. Aufgrund meiner mehrjährigen kommunalpolitischen Ämter in Cottbus kenne ich schon jetzt die Stärken, aber besonders auch die leidlichen Schwächen der derzeitigen Leitungsebene unserer Stadtverwaltung Cottbus gut und entscheidend.



 Alles zum Kandiaten Johann Staudinger finden Sie unter:   www.johann-staudinger.de



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