Zahlenspiegel 2019 2020
IHK Cottbus

Wirtschaft von Wildau bis Mühlberg im aktuellen Zahlenspiegel der IHK/HWK

Wenn es um auf die Region zugeschnittene grundlegende Daten zu Pendlerströmen, Kaufkraft, die Entwicklung von Wirtschaftszweigen und Bruttolöhnen oder Ladestationen für Elektroautos geht, hilft ein Blick in den aktuellen Zahlenspiegel 2019/2020 der Industrie- und Handelskammer Cottbus und der Handwerkskammer Cottbus. Ab sofort steht er Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft kostenfrei zur Verfügung und ist in beiden Institutionen erhältlich.

Zum Beispiel gibt das Zahlenwerk Auskunft über die Bevölkerungsstruktur im Kammerbezirk, die sich schon in den nächsten zwölf Jahren spürbar verändern wird. Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerungszahl um 5,5 Prozent von 596 829 auf rund 564 300 Einwohner zurückgehen. Ein leichtes Wachstum wird lediglich in der Stadt Cottbus und im Landkreis Dahme-Spreewald erwartet.

„Da der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die im Jahr 2018 älter als 55 Jahre waren, bereits bei 25,7 Prozent lag, wird sich die Arbeitsmarktsituation bis zum Jahr 2030 weiter verschärfen. Auch auf der Führungsebene bleibt die Lage für unsere Unternehmen eine Herausforderung. Insgesamt 11.818 Entscheidungsträger in Betrieben sind bereits älter als 60 Jahre. Die Themen erfolgreicher Generationswechsel und Nachfolgeberatung bleiben daher wichtige Tätigkeitsschwerpunkte beider Kammern“, erklärt Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus.

„Abgebildet werden auch Zahlen, die deutlich machen, wie stark die Bruttowertschöpfung des produzierenden Gewerbes zum Beispiel im Landkreis Spree-Neiße ist. Sie lag hier 2017 bei rund 1,98 Milliarden Euro, gefolgt vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit rund 1,05 Milliarden Euro. In beiden Kreisen sind große produzierende Unternehmen ansässig, die stark vom Strukturwandel und nachlassender Konjunktur betroffen sind. Gerade vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturstärkungsgesetzes erwarten wir deutliche Signale der Politik in Richtung Stärkung der Wertschöpfung, beispielsweise durch höhere Sonderabschreibungen oder eine Investitionszulage für Unternehmen der Region“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Marcus Tolle.

Die größte Bruttowertschöpfung im Dienstleistungssektor wurde im Jahr 2017 im Landkreis Dahme-Spreewald mit rund 4,04 Milliarden Euro und in Cottbus mit rund 2,78 Milliarden Euro erbracht. Zu den wachstumsstarken Wirtschaftszweigen gehören das Baugewerbe, das Gastgewerbe sowie Dienstleistungen des Finanz-, Grundstücks- und Wohnungswesens.

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Veronika Martin
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