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Zerspanen: Kosten sparen in der Metallverarbeitung

Drehen, Fräsen, Bohren, Sägen und Schleifen: Alle diese Verfahren gehören zum Oberbegriff „Zerspanen“. Es sind außerdem besonders energie- und materialintensive Verfahren.

Die Ressourceneffizienz spielt hierbei eine wichtige Rolle. Eine kostenfreie Veranstaltung der Handwerkskammer Cottbus zeigt Einsparpotenziale und Praxisbeispiele für Betriebe aus der Metallbranche.

Vor allem in metallverarbeitenden Handwerksunternehmen, bei Feinmechanikern und Zulieferern von Automobil- und Schienenfahrtechnik sowie in den Industriezweigen Luft- und Raumfahrttechnik, Biomedizintechnik, Geräte- und Antriebstechnik spielt Zerspanen eine bedeutende Rolle.

Das Vorgehen ermöglicht einerseits ein sehr genaues und flexibles Arbeiten, ist jedoch gleichzeitig sehr energie- und materialintensiv. Etwa die Hälfte des Werkstoffs wird in Form von Spänen entfernt. Ungefähr das Doppelte an Energie wird zur Herstellung eines Werkstücks im Vergleich zum Gießen oder Schmieden benötigt. Das Thema Ressourceneffizienz spielt deshalb für viele metallverarbeitende Betriebe eine wichtige Rolle. Bei gleicher Produktqualität sollen die Herstellungsverfahren optimiert werden, um Material, Energie und Wasser zu sparen.

Wie sich die Betriebe dieser Herausforderung stellen können, ist Inhalt der Informationsveranstaltung. Im Seminar werden zahlreiche Aspekte des Zerspanens als Herstellungsverfahren beleuchtet und Impulse für Einsparpotenziale gesetzt. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Erfahrungen aus der Praxis diskutiert.

Termin:
Mittwoch, 21. Juni, 15 bis 19 Uhr, KavalierHäuser Schloss Königs Wusterhausen Schlossplatz 1, 15711 Königs Wusterhausen