Ausbaufacharbeiter

Ausbaufacharbeiter/in

Bau- und Ausbaugewerbe

Im Büro sitzen und dich um Papierkram kümmern? Nein - das ist nichts für dich! Du hast nämlich vielmehr darauf Lust mit deinen Händen etwas zu schaffen! Als Ausbaufacharbeiter bist du für den Innenraum eines Hauses zuständig. Wahre Schönheit kommt von innen - wie du weißt! 



Was macht ein Ausbaufacharbeiter überhaupt?  

Überall auf der Welt wird immer mehr und anspruchsvoller gebaut. Als Ausbaufacharbeiter hast du deshalb die Möglichkeit, dir eine sichere Karriere im Bauhandwerk aufzubauen. Angestellt bist du bei einem Zimmereibetrieb, einem Fachbetrieb für Fußbodentechnik, einem Isolierbauunternehmen oder arbeitest für einen Stuckateurbetrieb. Deine Arbeit wird gefragt, sobald der Rohbau eines Neubaus fertiggestellt ist. Doch auch bei Sanierungen, Modernisierungen und Instandhaltungen von älteren Gebäuden wirst du gebraucht. Du sorgst dafür, dass die Innenwände ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen und natürlich auch gut aussehen. Beim Innenausbau bist du deshalb ein Multitalent! Als Ausbaufacharbeiter ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Du errichtest beispielsweise Innenwände aus Gipskartonplatten, trägst Putz auf oder verlegst Fliesen. Zu deinen Aufgaben gehört die Herstellung von Holzkonstruktionen, Trockenbaubauteilen und Estrichen. Estrich nennt man die oberste Schicht des Bodens, mit dessen Hilfe der Druck auf die darunter liegende Dämmung gleichmäßig verteilt wird. Ebenso bildet er die Grundlage für den Bodenbelag. Stuckarbeiten gehören ebenso zu deinen Tätigkeiten. Mithilfe von Dämmstoffen sorgst du für den entsprechenden Wärme-, Kälte-, Schall-und Brandschutz in den Räumlichkeiten. 



Bin ich für diese Ausbildung geeignet? 

Als Ausbaufacharbeiter ist dir auf den Baustellen jede Menge Abwechslung garantiert. Für all die unterschiedlichen Aufgaben musst du allerdings gewisse Voraussetzungen mitbringen. Da du auf den Baustellen nie allein bist, ist es sehr wichtig, dass du teamfähig bist. Außerdem solltest du sowohl körperlich als auch geistig fit sein. Technisches Verständnis ist gefragt! 



Gibt es in der Ausbildung Spezialisierungen?

In der Ausbildung hast du die Möglichkeit, dich für eine von 6 verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten zu entscheiden. 

Estricharbeiten: Wenn du den Boden eines Gebäudes begehbar machen möchtest, ist diese Spezialisierung deine erste Wahl. 

Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten: Wenn du ein gutes Auge hast und sehr genau arbeiten möchtest, solltest du dich für diesen Schwerpunkt entscheiden. Du verlegst Bodenfliesen oder auch kunstvolle Platten.

Stuckateurarbeiten: Wenn mit Fingerspitzengefühl Decken und Wände optisch verschönern möchtest, dann musst du dich für die Stuckateurvertiefung entscheiden. 

Trockenbauarbeiten: Wenn du eine große räumliche Vorstellungskraft hast und Lust darauf hast Baupläne zu lesen und diese umzusetzen, dann solltest du dich für diese Vertiefung entscheiden. Du ziehst Wände millimetergenau nach den Plänen des Architekten und den Vorgaben des Trockenbaumonteurs hoch. 

Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten: Wenn du Wände, Böden, Rohre und Leitungen isolieren möchtest und damit dafür sorgen willst, dass das Haus vor Wärme und Kälte geschützt ist, dann wähle diese Spezialisierung. 

Zimmerarbeiten: Wenn du komplette Dachstühle für Häuser fertigen möchtest, dann spezialisiere dich auf die Zimmereiarbeiten in deiner Ausbildung. 



Kann ich mich nach der Ausbildung weiterbilden?

Nach der Ausbildungszeit von zwei Jahren kannst du noch ein drittes Jahr absolvieren und deine Fertigkeiten erweitern! Je nach Ausbildungsspezialisierung kannst du Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Stuckateur, Trockenbaumonteur, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer oder Zimmerer werden.   



Was sind die Ausbildungsinhalte?

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
  • Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen
  • Durchführen von Messungen
  • Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Prüfen und Vorbereiten von Untergründen
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Herstellen von Putzen und Stuck
  • Herstellen von Estrichen
  • Ansetzen und Verlegen von Fliesen und Platten
  • Herstellen von Bauteilen im Trockenbau
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen




Ausbildungsdauer: 
2 Jahre 

Zwischenprüfung: 
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des ersten Ausbildungsjahres stattfinden.

Abschlussprüfung:  
Die Ausbildung schließt einer Abschlussprüfung ab.



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Hendrik Schulz

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