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Baltikum - Dynamische Volkswirtschaften trotz schwierigem Umfeld

Marktentwicklungen EU-Binnenmarkt

Estland, Lettland und Litauen profitieren von der Verbesserung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Die baltischen Staaten gehören auch in diesem Jahr zu den Ländern mit dem höchsten Wirtschaftswachstum in der Eurozone trotz ökonomischer und politischer Unsicherheiten in Russland und schwacher Konjunktur bei wichtigen EU-Handelspartnern.

Als zunehmend problematisch erweisen sich jedoch der steigende Fachkräftemangel, der schnelle Lohnanstieg sowie die von Russland verhängten Importverbote. Den Prognosen zufolge werden sowohl Investitionen als auch Privatkonsum sowie der Export von Waren und Dienstleistungen ansteigen. Die große Importnachfrage eröffnet auch deutschen Anbietern gute Geschäftschancen.

Trotz der Krise um 2009 ist die Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr in Litauen um 0,9 % und in Estland um 5,1 % höher ausgefallen als 2008, während sie EU-weit das Niveau von 2008 erreichte. Lediglich in Lettland, das einen BIP-Rückgang von 3,9 % zu verkraften hatte, konnte der Einbruch noch nicht kompensiert werden. Das Land wächst aber seit 2011 dynamischer als die meisten anderen europäischen Volkswirtschaften.
(Quelle: Ostwirtschaftsreport Nr. 3, 20. Januar 2015)

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