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BAFA

Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Rahmenrichtlinie zur Beratungsförderung im Wesentlichen um zwei Jahre bis 31.12.2022 verlängert. Anträge auf Förderung können ab dem 01.01.2021 beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gestellt werden. Änderungen betreffen ab dem 01.01.2021 folgende Punkte:

  • das Kontingent für die antragstellenden Unternehmen:
    „Jung- und Bestandsunternehmen“ können nur einen Beratungsantrag im Verlängerungszeitraum stellen. „Unternehmen in Schwierigkeiten“ können eine Förderung zu einer Sicherungsberatung und anschließend zu einer Folgeberatung erhalten.
  • die Anforderungen an die teilnehmenden Beratungsunternehmen:
    Eine Zusage zu einem Beratungsantrag wird erst dann erteilt, wenn das ausgewählte Beratungsunternehmen sich beim BAFA registriert hat, die Anforderungen zur Beratereigenschaft erfüllt und vom BAFA freigeschaltet ist.
  • die Beratungsberichte:
    Im Beratungsbericht müssen alle Inhalte der durchgeführten Beratung aufgeführt sein. Weiterhin ist im Beratungsbericht vom antragstellenden Unternehmen und vom Beratungsunternehmen zu bestätigen, dass der Bericht alle behandelten Beratungsthemen umfasst.


Unternehmerisches Know-how

Die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen „Förderung unternehmerischen Know-hows (Unternehmensberatungen ab 2016)" kann beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragt werden. Die Maßnahme wird aus aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert und sieht drei Module der Förderung vor:

  1. Jungunternehmen (Unternehmen die nicht länger als zwei Jahre am Markt tätig sind)
    Bemessungsgrundlage der Förderung: max. 4.000 Euro
    Förderung 80 %, max. 3.200 Euro
  2. Bestandsunternehmen (Unternehmen ab dem 3. Jahr nach der Gründung)
    Bemessungsgrundlage der Förderung max. 3.000 Euro
    Förderung 80%, max. 2.400 Euro
  3. Unternehmen in Schwierigkeiten (unabhängig vom Unternehmensalter)
    Unternehmenssicherungsberatung: 3.000 Euro
    Vertiefungsberatung: 3.000 Euro
    Förderung 90 %, max. 5.400 Euro

Als Berater sind nur beim BAFA gelistete Unternehmensberatungen mit entsprechendem Qualifikationsnachweis zugelassen.

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine externe Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Bestandsunternehmen können, müssen aber nicht ein solches Gespräch führen. Eine Liste der Regionalpartner ist über die Leitstellen erhältlich.

Den Förderantrag für die Beratung müssen Sie vor Beginn der Beratung beim BAFA stellen. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beantragende Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen - für das Handwerk ist es der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) - prüft den Antrag vor und informiert den Antragsteller über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Nach Abschluss der Beratung müssen folgende Unterlagen bei der Leitstelle eingereicht werden:

  • Schriftlicher Beratungsbericht
  • Verwendungsnachweis
  • Rechnung des Beratungsunternehmens
  • Kontoauszug als Nachweis der Zahlung des Eigenanteils
  • De-minimis Erklärung
  • EU-KMU Erklärung
  • Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners (HWK)

Als IHRE Leitstelle beraten wir Sie gern.
Rufen Sie uns an!

Bild Herr Günther

Nils Günther

Betriebsberater

Altmarkt 17
03046 Cottbus
Telefon 0355 7835-168
Telefax 0355 7835-284
guenther--at--hwk-cottbus.de

Bild Anja Kappa

Anja Kappa

Betriebsberaterin

Altmarkt 17
03046 Cottbus
Telefon 0355 7835-159
Telefax 0355 7835-284
kappa--at--hwk-cottbus.de