BAFA

Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen

Die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen  „Förderung unternehmerischen Know-hows (Unternehmensberatungen ab 2016)" kann beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragt werden. Die Maßnahme wird aus aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert und sieht 3 Module der Förderung vor:

  1. Jungunternehmen (Unternehmen die nicht länger als zwei Jahre am Markt tätig sind)
    Bemessungsgrundlage der Förderung: max. 4.000 €
    Förderung 80 %, max. 3.200 €
  2. Bestandsunternehmen (Unternehmen ab dem 3. Jahr nach der Gründung)
    Bemessungsgrundlage der Förderung max. 3.000 € für allgemein und spezielle Beratungen (jeweils für 1 Projekt)
    Max. 5 Beratungstage
    Förderung 80%, max. 4800 €
  3. Unternehmen in Schwierigkeiten (unabhängig vom Unternehmensalter)
    Unternehmenssicherungsberatung: 3.000 €
    Vertiefungsberatung: 3.000 €
    Förderung 90 %, max. 5.400 €

Als Berater sind nur beim BAFA gelistete Unternehmensberatungen mit entsprechendem Qualifikationsnachweis zugelassen.

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine externe Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Bestandsunternehmen können, müssen aber nicht ein solches Gespräch führen. Eine Liste der Regionalpartner ist über die Leitstellen erhältlich.

Den Förderantrag für die Beratung müssen Sie vor Beginn der Beratung beim BAFA stellen. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beantragende Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen - für das Handwerk ist es der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) - prüft den Antrag vor und informiert den Antragsteller über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Nach Abschluss der Beratung müssen folgende Unterlagen bei der Leitstelle eingereicht werden:

  • Schriftlicher Beratungsbericht
  • Verwendungsnachweis
  • Rechnung des Beratungsunternehmens
  • Kontoauszug als Nachweis der Zahlung des Eigenanteils
  • De-minimis Erklärung
  • EU-KMU Erklärung
  • Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners (HWK)

Als IHRE Leitstelle beraten wir Sie gern.
Rufen Sie uns an!

Bild Herr Günther

Nils Günther

Betriebsberater

Altmarkt 17
03046 Cottbus
Telefon 0355 7835-168
Telefax 0355 7835-284
guenther--at--hwk-cottbus.de

Bild Anja Kappa

Anja Kappa

Betriebsberater

Altmarkt 17
03046 Cottbus
Telefon 0355 7835-159
Telefax 0355 7835-284
kappa--at--hwk-cottbus.de

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Bernd Roick

Betriebsberater

Cottbuser Straße 53
15711 Königs Wusterhausen
Telefon 03375 2525-64
Telefax 03375 2525-62
roick--at--hwk-cottbus.de