HWK Cottbus

Cottbuser Bier-Tradition wiederbelebt

Cottbus hat wieder ein eigenes Bier. 1500 Flaschen des "Alte Welt Ale" sind gebraut worden – zum Test erst einmal in Finsterwalde. Doch künftig soll es auch in Cottbus eine Brauerei geben.

Die offizielle Präsentation war in eine Bier-Verkostung eingebunden. Es startete mit einem belgischen Weißbier, dann folgten ein Alt aus Düsseldorf und ein Craft-Bier aus Hamburg (Galaxy, 7,5 %). Abschluss und Höhepunkt war das "Alte Welt" Ale - sehr komplex im Geschmack.

Das „Alte Welt Ale“ ist das erste von besonderen Bieren, die das junge Unternehmen LaBieratorium, Mitglied der Handwerkskammer Cottbus, in alter Tradition und regionalem Bezug auf den Markt bringen wird. Das „Alte Welt Ale“ ist die Neuinterpretation eines obergärigen Bieres und knüpft damit wieder an die historische Brautradition von 1385 an. 

Es ist rundum handwerklich hergestellt, nicht filtriert und behält somit alle wichtigen Inhaltsstoffe. Es hat eine Stammwürze von 14° Plato und fünf Prozent Alkohol. Der Name des neuen Cottbuser Bieres bezieht sich zugleich auf das längst geschlossene Lokal „Alte Welt“ in Ströbitz.

Die „Alte Welt“ avancierte in den 70er- und 80er-Jahren als exklusiver Tanzklub zum Kult. Dort trafen sich lokale Prominente wie auch Vertreter der Subkultur vergnügten sich.

Weitere Bierspezialitäten sind geplant. So wird bald ein Porter Bier angesetzt und auch ein Helles ist in Kürze zu erwarten.

Mehr Infos unter www.labieratorium.de 

Im Bild zu sehen: Olaf Wirths vom LaBieratorium Cottbus