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Dahmeland Bau darf Flüchtling ausbilden

Die Dahmeland Bau darf nun vorerst doch Alex Gninpolie Douanla ausbilden. Der Kameruner hatte einen Asylantrag gestellt, der aber abgelehnt wurde (das DHB berichtete) .

Die Ausländerbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald teilte nun dem Anwalt von Alex mit, dass sie dem Berufsausbildungsvertrag zustimmt.  Damit wurde ein Zwischenziel erreicht.

Dieser Teilerfolg hat wie immer viele Väter. So gab es seit Monaten eine intensive Unterstützung durch Heidrun Wachner, Geschäftsführerin der Baugewerke-Innung, wie Matthias Trzeciok, Geschäftsführer der Dahmeland Bau GmbH sagt. Auch die Mitarbeiter des Unternehmens und Sylke Radke, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Frankfurt (Oder)/Cottbus der Fachgemeinschaft Bau, haben geholfen –  wo immer es ging und wo immer es nötig war.

Nicht zuletzt war es auch dem Eingreifen von HWK-Hauptgeschäftsführer und dem LDS-Landrat zu verdanken, dass auf behördlicher Seite nochmals Bewegung in die Sache kam.  Entscheidend und Grundvoraussetzung aber war die Hartnäckigkeit von Alex selbst. „Er hat nie aufgegeben, er hat sich trotz schlechter Nachrichten nie unterkriegen lassen“, schildert Matthias Trzeciok. Diese Einstellung nötige ihm den allergrößten Respekt ab. Es sei wirklich schön, dass er jetzt den Lohn für seinen Einsatz bekommt und die Ausbildung beginnen darf.

Am Ziel ist Alex damit noch nicht. Eine Ausbildungsduldung, wie gewünscht, ist mit dem jetzt erteilten Bescheid nicht verbunden. Der Fall liegt vor Gericht.

Michel Havasi
Pressearbeit

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