HWK Cottbus

Einzigartig und exklusiv: 16. Töpferfest in Cottbus

70 Handwerker aus Deutschland präsentieren ihre Kunstwerke: Elegante Gebrauchskeramik, kunstvolles Geschirr oder detailgetreue Blüten aus Ton - auf die Besucher des 16. Töpferfestes in Cottbus wartet am Wochenende ein bunter Mix aus einzigartigen Produkten und ausgefallenen Ideen. 70 Töpfer aus zehn Bundesländern zeigen, wie vielfältig und außergewöhnlich ihr Handwerk ist. Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) und die Veranstaltungsagentur Rica Neels laden ein zum Bummeln und Staunen - und zum Entdecken der unterschiedlichsten Kunstwerke aus Ton und Keramik.

Termin:
14./15. September 2013
Samstag 10-19 Uhr und Sonntag 11-19 Uhr
Oberkirchplatz, 03046 Cottbus

Ob Zier- und Gebrauchskeramik, gebrannte Skulpturen oder handpolierte Rauchbrandgefäße: Die Besucher können sich die verschiedenen Techniken und Produkte anschauen und käuflich erwerben. Auf großen Andrang an ihrem Stand hofft dabei auch Anett Lück. Die Keramikermeisterin aus Hohenleipisch ist fester Bestandteil des Töpfermarktes. "Hier gehöre ich einfach hin. Die Stadt und Umgebung gehören zu meiner Heimat, obwohl ich eine anderthalbstündige Fahrzeit habe. Außerdem wollen wir unsere Kunden nicht enttäuschen, die auf ihre Bestellungen warten und sie vor Ort abholen."

Neben Vasen, Übertöpfen und Gartenkeramik präsentiert Anett Lück den Besuchern auch bunt bemaltes Kindergeschirr. "Wir zeigen die komplette Palette all der Produkte, die unsere Hohenleipischer Werkstatt auszeichnet", so die Handwerkerin. Wie sie haben auch die anderen Töpfer ihre ganz individuellen Schmuckstücke dabei, die die Vielfalt des Marktes erst ausmachen. "Es gibt den Trend, dass gern auch einzelne Teekannen oder Tassen gekauft werden. Zudem spüren wir deutlich den Wunsch der Kunden nach exklusiven, einzigartigen Produkten", sagt Anett Lück.

Leidenschaft für das filigrane Handwerk - das verbindet alle, die das Töpfern zu ihrem Beruf gemacht haben. Eine schöne Tätigkeit, wie die Keramikermeisterin meint, und dennoch bedeutet er auch harte Arbeit und ständiges Reisen. "Wir sind darauf angewiesen, unsere Produkte auf den Märkten anzubieten. Steigende Energie- und Kraftstoffpreise sind dabei allerdings Preistreiber, die das Überleben eines Töpfers erschweren."

Hintergrund:
Seit 1998 organisiert die Handwerkskammer gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur Rica Neels das Cottbuser Töpferfest. Ziel ist es, den Besuchern die Besonderheiten des Töpferhandwerks vorzustellen. Neben dem Kunsthandwerkermarkt gibt es auch Schauvorführungen und kleine Besucher dürfen sich selbst einmal an der Töpferscheibe ausprobieren. In Südbrandenburg sind aktuell 36 Töpfereien ansässig. Im Jahr 2000 waren es 25 Betriebe. Den Beruf Keramiker/in erlernt augenblicklich ein Jugendlicher.

 

 

Veronika Martin

Pressearbeit

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