HWK Cottbus

Exklusive Handwerkskunst aus Gröbitz wird 100 Jahre

Töpferei Engelmann begeht rundes Firmenjubiläum: Kreativ, außergewöhnlich und vor allem einzigartig – das sind die Keramikprodukte, die aus dem Elektro-Ofen von Otto Dietrich-Engelmann kommen. Der Töpfermeister lebt und liebt sein Handwerk und kann am 1. Juli auf ein besonderes Firmenjubiläum schauen. Seit 100 Jahren kreiert und erschafft die Töpferei Engelmann aus Gröbitz bei Finsterwalde (Elbe-Elster) besondere handwerkliche Kunstwerke. Damit hat sie sich auch überregional einen Namen gemacht.

Robuste und kräftige Hände – die braucht Otto Dietrich-Engelmann, wenn er die zahlreichen Teller, Tassen, Vasen und Pflanzentöpfe aus den Elektro-Öfen holt. Der 70-Jährige ist Seniorchef und noch immer aktiv in der heimischen Töpferwerkstatt. Gegründet wurde das Familienunternehmen durch seinen gleichnamigen Großvater, der sich mit dem Betrieb im tonreichen Klingmühl niederließ. Als in den 80er-Jahren Klingmühl der Braunkohle weichen sollte, zog die Familie nach Gröbitz um. Seit 1989 hat der Betrieb dort seinen Standort.

"Das Töpfern ist mein Hobby und meine Arbeit zugleich", sagt Otto Dietrich-Engelmann. Gleiches trifft auf Juniorchef und Sohn René zu, der das Unternehmen in vierter Generation fortführen und damit die erfolgreiche Töpfergeschichte der Engelmanns weiterschreiben wird. Mit ihrer individuellen Töpferkunst kann die Familie bis heute ihre Stammkunden überzeugen. Über die Region hinaus kennt man die Gröbitzer Keramik.

"Wir sind im Jahr auf 26 Töpfermärkten von Chemnitz, Templin bis Frankfurt (Oder), um unsere Waren zu verkaufen", erzählt der Handwerksmeister. Ob dekorative oder praktische Keramikprodukte: Die Töpferei hat ein breites Angebotsspektrum, das sich gezielt an den Kundenwünschen orientiert. Und das muss sie auch, wie der Töpfermeister betont. "Der Geschmack ändert sich. Nach der Wende brach beispielsweise die Nachfrage nach Pflanzenkeramik ein."

Exklusivität und Qualität haben ihren Preis. Hinzu kommt, dass die Töpferei den Ton selbst aufbereitet und damit noch ganz traditionell arbeitet. Es ist ein mühseliges Handwerk, aber eben auch außergewöhnlich, einzigartig und schön, so die einstimmige Meinung der Engelmanns.

Hintergrund:
Insgesamt 34 Töpfereibetriebe haben ihren Sitz im Bezirk der Handwerkskammer Cottbus (HWK). Die meisten sind im Landkreis Elbe-Elster angesiedelt. Vor 20 Jahren waren 20 Unternehmen im Kammerbezirk ansässig. Mehr Informationen zum Beruf des Keramikers gibt es im Internet unter www.handwerk.de .

Mitarbeiterin Relaunch 2017

Veronika Martin

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Bild für Relaunch 2017

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