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Gebrauchsanweisung für alle, die mehr wollen

Deine Ausbildung im Handwerk

Die Welt ist voller Herausforderungen. Stürz dich drauf und mach was draus! Mit all deinen Talenten und Ideen. Alles, was du dafür brauchst, ist die richtige Einstellung und Spaß daran, mit deinen Händen etwas zu erschaffen. Hier findest du alle Infos dazu, wie du dich bewirbst und wie deine Ausbildung abläuft.

Wenn du deinen Kopf durchsetzen willst, benutz deine Hände!

Die Meilensteine

Das Fundament Du und dein Tatendrang

Du hast gute Ideen und möchtest sie direkt in die Tat umsetzen. Dir gefällt es, wenn deine Produkte im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle spielen. Du bist sportlich und kannst nicht nur ordentlich anpacken, sondern schaltest auch gern dein Gehirn ein. Und auch die Bedienung modernster Technik macht dir Spaß. Dann ist bestimmt einer der 130 Handwerksberufe genau der richtige für dich. Denn als Handwerker sorgst du dafür, dass vieles in unserem Alltag funktioniert: von der Armbanduhr bis hin zum Auto. Was du genau können musst, hängt natürlich davon ab, ob du eher Augenoptiker oder Zimmerer werden willst. Geschickte Hände, technisches Verständnis, Kreativität, Flexibilität, Engagement und gute Noten in Deutsch und Mathe wirst du aber immer brauchen können.

Das Richtfest: Du bist ein Geselle

Ob er mit der Post kommt oder dir persönlich überreicht wird - deinen Gesellenbrief hältst du je nach Beruf nach zwei bis dreieinhalb Lehrjahren in der Hand. Auf dem Weg dahin lernst du im Betrieb, in der Berufsschule und bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in den Bildungszentren der Handwerkskammer. So bist du nach deiner Ausbildung sowohl theoretisch als auch praktisch in deinem Berufsfeld topfit.

Der Ausbau: Du willst hoch hinaus

Als Geselle kannst du in den unterschiedlichsten Unternehmen und Betrieben arbeiten. Du hast aber auch die Möglichkeit, dich fortzubilden - entweder sofort oder nach einigen Jahren Berufserfahrung. Vielleicht willst du dir den Traum von der eigenen Firma erfüllen - als Selbstständiger übernimmst du einen bestehenden Betrieb oder gründest einen neuen. Oftmals ist es gut, vorher deinen Meister zu machen. Denn mit diesem Herzstück des Handwerks stehen dir auch noch viele weitere Möglichkeiten offen.

Das Studium: Schalte den Karriereturbo ein

Handwerk und Studium sind zusammen ein echtes Karrieresprungbrett: Hast du die Arbeitstechniken deines Handwerks praktisch erlernt, kannst du an Unis und Fachhochschulen alles draufsatteln, was du als Führungskraft in einem Betrieb brauchst.

Um nach der Lehre ein Studium draufsetzen zu können, musst du übrigens nicht erst dein Abi nachmachen. Mit dem Gesellenbrief und ein paar Jahren Berufserfahrung hast du die „Fachgebundene Hochschulreife" und kannst dich an Unis und Fachhochschulen in ganz Deutschland zur Eignungsprüfung für ein Studienfach anmelden, das deinem erlernten Handwerk ähnlich ist. Noch schneller geht es mit dem Meistertitel im Handwerk, denn der gilt – wie das Abitur – als „Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung".

Die Handwerkskammer Cottbus hilft dir gern mit Informationen weiter.

Du hast Abitur gemacht? Du möchtest studieren, aber nicht den ganzen Tag über Büchern brüten? Dafür gibt es im Handwerk die dualen Studiengänge. In kürzester Zeit kannst du damit sowohl den Gesellenbrief als auch den Hochschulabschluss erlangen. Lass dich einfach von der Handwerkskammer beraten, was für dich und zu dir am besten passt.

Bild Martina Schaar

Martina Schaar

Grundsatzfragen Berufsausbildung/Prüfungswesen

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