Kosmetik

Handwerkskammer Cottbus fordert Öffnung von Kosmetikbetrieben

Wirtschaftliche Folgen für Betriebsinhaber katastrophal

Während Geschäfte mit Auflagen wieder geöffnet sind oder ab 4. Mai ihrer Tätigkeit nachgehen können, warten Kosmetiker in Südbrandenburg händeringend auf ein positives Signal. Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) spricht sich dafür aus, dass auch diese Berufsgruppe wieder arbeiten darf.

Seit jeher muss das Gesundheitshandwerk ein hohes Maß an Hygiene einhalten. "Kosmetiker und Fußpfleger haben sehr viel Erfahrung und sind routiniert im Umgang mit Hygiene und Desinfektion", sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher. "Sie müssen in ihrer täglichen Arbeit Hygienestandards umsetzen, die gesetzlich vorgeschrieben und einzuhalten sind, um eventuelle Erkrankungen auf den anderen Kunden nicht zu übertragen."

Dazu gehört beispielsweise, dass die Salons täglich zu reinigen sind, Türklinken in regelmäßigen Abständen abgewischt und die Behandlungsstühle nach jedem Patienten gereinigt und desinfiziert werden müssen. Die Aufbereitung der benötigten Instrumente erfolgt nach vorgeschriebenen Maßnahmen und ausschließlich mit speziellen Instrumentendesinfektionsmitteln. Das Tragen von Einmalhandschuhen und Mundschutz, gerade bei der Fußpflege, ist obligatorisch. Zudem können Termine so gelegt werden, dass zwischen den Patienten genügend Zeit für die notwendige Reinigung des Arbeitsplatzes bleibt.

"Da jeweils nur ein Kunde behandelt wird, sind Vorsichtsmaßnahmen gut umzusetzen. Wir können nicht verstehen, warum es diesen Handwerkern nicht ermöglicht wird, ihre Dienstleistungen anzubieten", begründet Knut Deutscher die Forderung der Handwerkskammer Cottbus.

533 Unternehmen aus dieser Branche sind derzeit zwischen Königs Wusterhausen und Guben aktiv. Die Schließung der Kosmetiksalons setzt den Betriebsinhabern enorm zu. Je länger der Zustand anhält, desto prekärer wird die finanzielle Situation für die Betriebe – insbesondere für die Inhaber, die als Soloselbstständige am Markt und derzeit ohne Einkommen sind.

Auch für Kunden, die etwa eine Fußpflege aus medizinischen Gründen benötigen, sind die geschlossenen Salons ein großes Problem. Darüber hinaus ist ein Besuch beim Kosmetiker erholsam und wohltuend. Diese Eigenschaften sollten in der Corona-Krise nicht unterschätzt werden.

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