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In Abwärmenutzung investieren lohnt sich doppelt

Unternehmer, die jetzt in Abwärme investieren, können sich doppelt freuen. Erstens nutzen sie verlorengegangene Wärme sinnvoll für weitere Prozesse und zweitens erhalten sie ab sofort dafür Investitionszuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die Bank schießt 30 Prozent der Investitionskosten zu, wenn die Abwärme (z.B. aus Backöfen, Kompressoren oder Lackieranlagen) im Unternehmen genutzt wird. 40 Prozent der Investitionskosten gibt es zurück, wenn die Abwärme an Dritte weitergegeben wird. Kleine Unternehmen profitieren in besonderem Maße von dem neuen Programm. Sie erhalten einen pauschal um 10 Prozent erhöhten Zuschuss für Investitionen in die Nachnutzung von Abwärme.

Gefördert wird in erster Linie die Vermeidung und Nutzung der Abwärme (auch Dämmung und Optimierung  bestehender Anlagen), die Rückführung der Abwärme in die unternehmenseigenen Prozesse, aber auch die Aufbereitung der Abwärme für Dritte bzw. die Stromerzeugung aus Wärme. Die Erarbeitung eines Abwärmekonzeptes gemeinsam mit einem Sachverständigen (z.B. Energieberater) ist Voraussetzung um die Förderung zu erhalten.

Dabei kann der Investitionszuschuss der KfW mit der Förderung der Energieberatung kombiniert werden. Die Mitarbeiter im Projekt „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“  unterstützen Sie gern bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen und Fördermittel.

Detaillierte Informationen zur Förderung der Abwärmenutzung finden Sie unter www.kfw.de/494



Axel Bernhardt
Technischer Berater

Telefon 0355 7835-157
Telefax 0355 7835-284
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Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz