HWK-Cottbus

In jeder Stadt sollte es einen Schuhmacher geben

Lars Withulz hat in der Cottbuser Taubenstraße seine Werkstatt. Obwohl er montags geschlossen hat, öffnet er seinen Kunden die Tür. "Eigentlich habe ich dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet, um Zeit für Reparaturen oder meine Büroarbeit zu haben", schildert der 52-jährige Schuhmachermeister. "Doch wenn der Kunde anders keine Zeit hat, mache ich gern auf." Er ist die dritte Generation in der Familie, indem er das Geschäft von seinem Onkel übernommen hat. "Es ist schon spürbar, dass es wahrscheinlich immer weniger Schuhmacher gibt. Sobald der Wechsel der Schuhe im Frühjahr und Herbst angesagt ist, gibt es besonderen Andrang. Ich merke, dass der Trend der Kunden zum besseren Schuh geht, den man behalten möchte. Dafür werden gern auch Reparaturen in Anspruch genommen, die Möglichkeiten vom Material bis zu Ersatzteilen dazu hat unser Handwerk." Im Jahr 1992 waren im gesamten Kammerbezirk Cottbus noch 58 Schuhmacher tätig. Die Zahl hat sich auf 13 reduziert. Davon sind in der Stadt Cottbus noch drei Schuhmachermeister, im Landkreis Dahme-Spreewald zwei, in Elbe-Elster fünf und im Spree-Neiße-Kreis drei tätig.

 

Mitarbeiterin Relaunch 2017

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