Ukraine Flagge
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Informationen zur Krisenregion Ukraine - Russland

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zum Ukraine-Krieg und insbesondere zu den wirtschaftlichen Folgen und Maßnahmen. 



Webinar: Wie stelle ich ukrainische Geflüchtete ein?

Neben der privaten Sicherheit sind viele der vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen auch auf der Suche nach einem beruflichen Neuanfang. Um dafür einen verbindlichen Rahmen zu schaffen, haben sich die zuständigen Brandenburger Behörden zu den notwendigen Verfahren abgestimmt. Ein Webinar für Arbeitgeber gibt dazu Auskunft.

Donnerstag, 2. Juni, 15 Uhr
Webinar für Arbeitgeber (Dauer ca. 1,5 Stunden)

Anmeldung: Bitte klicken Sie  hier.

Ansprechpartner: Lukasz Kocur, 0355 7835-177

 Informationsseite der Bundesagentur für Arbeit 





Darlehensprogramme für vom Ukraine-Krieg betroffene Unternehmen

Unternehmen können sich im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowohl spezielle Bürgschaften der Bürgschaftsbanken beantragen als auch entsprechende Förderprogramme der KfW nutzen.

Die Programme sollen Unternehmen offenstehen, die vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges von Umsatzrückgängen, Produktionsausfällen, Schließungen von Produktionsstätten bzw. gestiegenen Energiekosten betroffen sind, woraus vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten resultieren. Förderfähige Unternehmen müssen strukturell gesund sowie langfristig wettbewerbsfähig sein und dürfen zum 31.12.2021 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß der EU-Definition in Artikel 2 Nummer 18 der Verordnung (EU) Nummer 651/2014 (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) gewesen sein.

Als Antragsvoraussetzung müssen Betriebe zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens eines
der nachfolgenden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzrückgang durch weggebrochenen Absatzmarkt (Ukraine, Belarus, Russland). Dieses Kriterium gilt als erfüllt, wenn der Anteil des durchschnittlichen Jahresumsatzes der letzten 3 Jahre in den Märkten Ukraine, Belarus, Russland mindestens 10 % des durchschnittlichen Gesamtumsatzes beträgt.
  • nachgewiesene Produktionsausfälle in den Ländern Ukraine, Belarus und Russland
  • nachgewiesene Produktionsausfälle aufgrund fehlender Rohstoffe und Vorprodukte, die unmittelbar oder mittelbar aus den Ländern Ukraine, Belarus oder Russland stammen.

Besonderheit der Bürgschaftsbanken

Der Bürgschaftshöchstbetrag wurde für die Ukraine-Hilfen verdoppelt (statt 1,25 Mio. Euro nun 2,5 Mio. Euro) und greift sowohl für die Verbürgung von Investitions- als auch Betriebsmittelkrediten. Die Bürgschaftshöhe wurde auf maximal 80 % festgelegt und kommt damit bei der Hausbank einer werthaltigen Sicherheit in Höhe von 80 % gleich.



Aufenthalt und Beschäftigung - Informationsseite des ZDH

  • Welche Aufenthalts- und Beschäftigungsperspektive haben geflüchteten Menschen aus der Ukraine?
  • Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?
  • Was besagt die sog. Massenzustrom-Richtlinie?

Eine Vielzahl von Fragen und Antworten hat der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) zusammengefasst:  www.zdh.de/ukraine-krieg/



Informationen zur Ausfuhr, Ausfuhrkontrollen, Sanktionspaketen:

 Bundesregierung

 Bundeswirtschaftsministerium

Für Fragen zum Russland-Embargo steht Ihnen die BAFA-Telefonhotline zur Verfügung: Tel. 06196 908-1237

 www.bafa.de

 Zentralverband des Deutschen Handwerks

 GTAI - Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH

 Seite des Europäischen Rates

Unabhängig von allen Detailregelungen empfehlen wir bei allen Geschäften, egal ob Russland oder andere Länder, die Prüfung aller Geschäftspartner in den Sanktionslisten. Hierzu zählen die direkten Kunden ebenso wie Banken, Reedereien, Transportunternehmen usw. Hilfreich für die Prüfung ist u.a. die Finanzsanktionsliste der EU.

Finanzsanktionsliste der EU:  www.finanz-sanktionsliste.de/fisalis/?



Weitere Informationen hat der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. gesammelt. Dies ist der Stand 28. Februar 2022. Änderungen sind täglich möglich. Informieren Sie sich daher auch auf den Internetseiten des Verbandes.



Update 7. März 

In den Dokument sind aktuelle Hinweise, Verlinkungen und Ansprechpartner aufgeführt. Es geht um die Sanktionslisten, Ausfuhrkontrollen usw. Wir aktualisieren diese Dokumente in regelmäßigen Abständen. 



Information der Banken

Unter anderem die Deutsche Bank hat für ihre Kunden eine Infoseite erstellt, um die aktuelle Situation bestmöglich einzuordnen. Sie soll erste Fragen zu den beschlossenen Sanktionen und auf laufende Geschäfte beantworten und wird laufend aktualisiert.

Klicken Sie bitte  hier.



Informationen zur Einreise aus der Ukraine

 www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/ministerium/ukraine-krieg/faq-liste-ukraine-krieg.html



Sicherheit

 Sicherheitshinweise  Ukraine - Auswärtiges Amt

 Sicherheitshinweise Russische Föderation - Auswärtiges Amt

 Sicherheitshinweise Belarus - Auswärtiges Amt

 Ansprechpartner

Heike Dettmann HWK Cottbus

Heike Dettmann
Betriebsberaterin (Außenstelle Königs Wusterhausen)

Telefon 03375 2525-63
Telefax 03375 2525-62
dettmann--at--hwk-cottbus.de



Lukasz Kocur

Lukasz Kocur
Projektleiter

Telefon 0355 7835-177
Telefax 0355 7835-281
kocur--at--hwk-cottbus.de

 Anerkennungberatung. Hier finden Sie alle Informationen.



Anne Kathrin Selka Juristin HWK Cottbus

Anne-Kathrin Selka
Rechtsberaterin

Telefon 0355 7835-138
Telefax 0355 7835-285
selka--at--hwk-cottbus.de



Wenn Sie helfen möchten

Das Ukrainenetzwerk Cottbus finden Sie auf Facebook unter dem Link: Ukrainenetzwerk Cottbus - Startseite | Facebook

Weitere Partner des Netzwerkes sind die Caritas Cottbus, der Malteser Hilfsdienst e.V., die Stadt Cottbus/ Referat Bildung und Integration, die Junge Union Cottbus, die Initiative Aufarbeitung Cottbus e.V. und viele mehr.

 www.ukrainenetzwerk-cottbus.de/



Zudem verweisen wir insbesondere auf die „Aktion Deutschland hilft“.

Spendenkonto:
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine

 

Bei Spenden an andere Organisationen, ist darauf zu achten, dass diese über das Qualitätssiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) verfügen.



 Zivilrechtliche Folgen für Handwerksbetriebe