Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Berlin-Brandenburg

Malermeister für Fassaden in Berlin ausgezeichnet

Die Malermeister Klaus Petrick aus Groß Schacksdorf-Simmersdorf und Uwe Woschech aus Burg (Spreewald) sind für Gestaltung von Altbaufassaden ausgezeichnet worden. Mehr als 60 Fassaden wurden zum Wettbewerb eingereicht, der vom Landesinnungsverband Berlin-Brandenburg und der Maler- und Lackiererinnung Berlin mit Unterstützern ausgericht wurde.

Die Teilnehmer konkurrierten in den Kategorien Altbauten, Neubauten, Ein- und Mehrfamilienhäuser, Stadtvillen und Berliner Mietshäuser um den Sieg. Klaus Petrick holte den ersten Platz für die Fassade der evangelischen Pfarrkirche in der Klosteranlage in Neuzelle. Die gelungene zurückgenommene und freundliche Farbgestaltung wird ergänzt von einer handwerklich sorgfältigen und hochwertigen Ausführung, die den Blick auf das gesamte Ensemble der barocken Klosteranlage zulässt. Eine insgesamt hervorragende Arbeit, wie die Jury lobte.

Handwerksmeister Uwe Woschech gewann den 3. Preis für die Gestaltung eines alten Speichers in Goyatz am Westufer des Schwielochsees. Den historischen Putz konnten die Burger Maler nicht verwenden, der Speicher musste neu verputzt werden. Erhalten blieben die vorgesetzten, gemauerten Rundbögen, die dem Anwesen seine strenge Eleganz verleihen. Die Bögen sind farblich einen Ton dunkler gehalten als die übrige Fassade, so bleibt der imposante Charakter des Baus gewahrt.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr in Berlin statt, in feierlichem Rahmen. Die Ehrung nahm der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks vor. An dem Wettbewerb nahmen erstmals Innungsbetriebe aus Brandenburg und Berlin teil.

Michel Havasi

Pressearbeit

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