Martina Arlt

Mit Disziplin und festem Willen zum Meister

Spremberger nutzt Aufstiegsfortbildung zum Karrieresprung: "Den Meistertitel kann mir keiner mehr nehmen!" Das sagt Marco Sebastian, frisch gebackener Maurer- und Betonbauermeister aus Spremberg. Der 35-Jährige hat in den vergangenen zwei Jahren seine Weiterbildung bei der Handwerkskammer Cottbus (HWK) absolviert - mit einem festen Ziel vor Augen. "Wer sich nicht weiterbildet, der bleibt stehen. Und das ist nicht mein Weg. Das Handwerk verlangt nach steter Fortbildung."

Hier im Radio erzählt er mehr über seine Motivation.

Marco Sebastian wusste frühzeitig, dass er nur eines werden wollte: Maurer. Durch seinen Vater kam er schnell mit dem Handwerk in Kontakt. "Mich hat von Anfang an begeistert, zu sehen, was man mit seiner Hände Arbeit schaffen kann. Das wollte ich zum Beruf machen", erzählt der zweifache Familienvater.

Nach der erfolgreichen Ausbildung absolvierte der engagierte Handwerker eine Schulung zum Betonsanierer, so dass er sein Tätigkeitsgebiet erweitern konnte. Doch auch damit sollte noch lange nicht Schluss sein.

"Ich habe mich über weitere Fortbildungen informiert und mich für die Meisterausbildung entschieden. Sie bietet eine gute Mischung aus Theorie und Praxis und genau das erwartet mich auch im Betrieb." Dort ist der 35-Jährige auf der Baustelle unterwegs, unterstützt seinen Chef aber genauso bei der Büroarbeit.

Seit nunmehr zehn Jahren ist der Spremberger fester Bestandteil der LECO Hoch- und Tiefbau GmbH in Schwarze Pumpe. Wenn es nach ihm geht, bleibt das auch auf lange Sicht so. "Ich möchte mich verstärkt bei der Ausbildung des Nachwuchses einbringen und meinen Chef unterstützen. Er hat mir die Fortbildung zum Meister in Teilzeit überhaupt erst ermöglicht und mir finanzielle Hilfestellung gegeben."

Rückendeckung erhielt der Handwerksmeister auch von seiner Familie. Ohne deren Verständnis für seine Unterrichtsstunden an vielen Samstagen, so Marco Sebastian, hätte es mit dem Meistertitel sicher nicht geklappt. "Es geht nur mit der nötigen Disziplin, mit Durchhaltevermögen und dem festen Willen, etwas zu erreichen.

Wenn man dann seinen Meisterbrief in den Händen hält, ist das eine unglaublich schöne Erfahrung, die ich nicht missen möchte", betont der Maurer- und Betonbauermeister, der auch anderen Handwerkern die Weiterbildung empfiehlt. "Es ist ein harter Weg, aber es lohnt sich, ihn zu gehen."

Zahlen:
Seit 1990 haben fast 6.750 Meister ihre Urkunden bei der Handwerkskammer Cottbus erhalten. Davon erwarben 622 Maurer- und Betonbauermeister das Gütesiegel.

Veronika Martin

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