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"Rip-Deal" - neue Betrugsmasche

Bundesweit steigen die Zahlen der von sogenannten „Rip-Deals“ betroffenen Unternehmen an und auch im Freistaat Sachsen sind erste Fälle aufgetreten. Dies möchte das Landeskriminalamt Sachsen zum Anlass nehmen, über dieses relativ neue Kriminalitätsphänomen aufzuklären.

Unter dem Begriff „Rip-Deal“ (aus dem Englischen, to rip: jemanden ausnehmen, neppen; deal = Handel, Geschäft) sind Betrugs-, Raub- und Diebstahlsdelikte zu verstehen, die alle nach einem bestimmten Muster ablaufen und deren Opfer unter anderem klein- und mittelständische Unternehmen auf der Suche nach Investoren sind. Die Begehungsweise wird gelegentlich auch „Mailänder Betrugsmasche“ genannt.

Die Täter geben meist vor, im Auftrag eines Investors aus dem Ausland zu handeln und stellen einen größeren Auftrag in Aussicht. Für die Vermittlung des Auftrags (oft in Millionenhöhe) bzw. eines Käufers wird von den angeblichen Vermittlern – den Tätern – eine Provision gefordert, die meist im sechsstelligen Eurobereich liegt. Durch häufige Kontaktaufnahme und augenscheinliches Fachwissen wird der Eindruck vermittelt, dass es sich tatsächlich um einen seriösen Interessenten handelt.

Das Schreiben des Landeskriminalamtes Sachsen stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.