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Rußpartikelfilterförderung - Fördermittel werden knapp

Die Förderung der Nachrüstung von Rußpartikelfiltern in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (u.a. zur Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten zu Umweltzonen) läuft gemäß der Förderrichtlinie der Bundesregierung noch bis zum 31. Dezember 2013. Für Nachrüstungen, die im Laufe des Jahres 2013 durchgeführt werden, beträgt der Fördersatz 260 Euro. (Diese Absenkung war schon in der ersten Fassung der Förderrichtlinien vorgesehen. Antragsstellung ist möglich bis zum 15. Februar 2014.)

Es deutet sich jedoch an, dass der Fördermitteltopf womöglich schon in wenigen Wochen oder Monaten ausgeschöpft sein könnte, weshalb eine schnelle Antragsstellung für potenzielle Interessenten geboten ist. Ob es ein Nachfolgeprogramm geben wird, ist noch nicht absehbar.

Einzelheiten zur Förderung (Kurzfassung)

  • Förderfähig ist die Nachrüstung von PKW, die erstmalig vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden, sowie von leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009.
  • Die sachgemäße Nachrüstung mit einem zugelassenen Filter ist durch die ausführende Fachwerkstatt oder einen Sachverständigen zu bescheinigen. Anschließend kann die Nachrüstung von der zuständigen Zulassungsstelle in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen werden.
  • Über das Online-Formular der BAFA sind die Antragsdaten einzugeben und zu übermitteln. Die Antragstellung ist nur über das elektronische Antragsformular möglich.
  • Das Antragsformular ist auszudrucken und zu unterschreiben und mit einer Kopie des neuen Fahrzeugscheins per Post an das BAFA zu senden. Unternehmer müssen noch eine Deminimis-Erklärung beifügen. Nach der Bearbeitung des Antrags werden die 260 Euro direkt auf das angegebene Konto überwiesen.

Weitere Hinweise zu den Antragsmodalitäten erhalten Sie hier .

 

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Axel Bernhardt

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