Jimmy Pelka Imagekampagne Flight 1 2019
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Startschuss für Imagekampagne 2019: Ist das noch Handwerk?

Mit einem Event in der Berlin Factory haben sich die neuen Kampagnen-Botschafter vorgestellt. Internationalität, Diversität, Digitalisierung – ist das noch Handwerk? Das Handwerk zeigt am Beispiel der Kampagnenbotschafter, wie zukunftsweisend einer der ältesten deutschen Wirtschaftsbereiche tatsächlich ist.

Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind, und liefert die Antwort mit den gezeigten Protagonisten gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt.





Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, etwa hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert – von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis nach Hollywood.





Tischlermeisterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

„Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Internationalität, Digitalisierung, Diversität, Humanität gehören heute genauso zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann.





Während Tischler und Architekt Gunnar Bloss mit seinem Modellbaubetrieb zu Robotik forscht, stößt Bestatter Eric Wrede eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an.





Und Kosmetikauszubildende Antonia Ramb vermittelt jungen Menschen als Social Influencerin, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen.





Als Gesichter des modernen Handwerks zeigen Eric Wrede, Johanna Röh, Jimmy Pelka, Antonia Ramb und Gunnar Bloss beispielhaft, wie sich einer der ältesten Wirtschaftsbereiche von innen heraus verändert und stetig neu erfindet. Die verschiedenen Aspekte handwerklicher Modernität und die besonderen Charaktere dieser Kampagne werden auf bundesweiten Plakaten sichtbar gemacht und in Bewegtbildformaten (TV und Online/Social Media) weitererzählt.

 Hintergrund

Die Plakate hängen vom 12. bis 25. Februar deutschlandweit. Die Bewegtbildformate sind als 20-Sekünder vom 11. Februar bis 2. März in den Werbesequenzen von ARD, RTL, ProSieben, Sat.1 und VOX zu sehen. Unter @johanna_roeh, @jimmypelka, @ericwrede, @missgoodvibes_official und @werk5_berlin sind die Kampagnenbotschafter auf Instagram zu finden.

Weitere Informationen unter handwerk.de.





 Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft

Eine duale Ausbildung bietet sehr gute Beschäftigungs- und Karrierechancen. Dennoch entscheiden sich immer weniger Jugendliche für eine Ausbildung und nehmen lieber ein Studium auf. Besonders das Handwerk leidet unter Nachwuchsproblemen: Zuletzt konnten knapp 17.400 Ausbildungsstellen, also mehr als jeder zehnte der insgesamt 162.700 angebotenen Ausbildungsplätze, nicht besetzt werden.

Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach hat untersucht, was Jugendliche vom Berufsleben erwarten. Die Ergebnisse zeigen, dass die junge Generation die Digitalisierung positiv bewertet. Für knapp die Hälfte der Jugendlichen machen moderne Unternehmen die Attraktivität einer Branche aus.

Wenn das Handwerk nun damit wirbt, wie modern und digital die heutigen Ausbildungsberufe sind, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Das heißt aber auch, dass jedes einzelne Handwerksunternehmen selbst für einen nachhaltigen Imagewandel sorgen muss. Die Betriebe müssen mit Employer Branding eine starke Arbeitgebermarke aufbauen, um so als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Nur so können wieder mehr Jugendliche für das Handwerk gewonnen werden.