HWK Cottbus

Vollversammlung der HWK Cottbus tagte in Welzow

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Cottbus (HWK) traf sich am Donnerstagnachmittag zu ihrer ersten Tagung 2013 im "excursio" Besucherzentrum des Bergbautourismus-Vereins Stadt Welzow e.V.. Dabei resümierten die Handwerker das vergangene Jahr und zogen Bilanz. Wesentlicher Punkt der Tagesordnung war die Jahresrechnung 2012, die von den Mitgliedern beschlossen wurde. Darüber hinaus erteilten sie dem Vorstand und der Geschäftsführung einstimmig Entlastung.

Neben Kammerinterna setzte sich das Gremium auch mit wirtschaftspolitischen Fragestellungen auseinander. So stimmten die Mitglieder die Themen, die bei der Bundestagswahl für das Handwerk wichtig sind, ab. In seiner Rede mahnte Kammerpräsident Peter Dreißig die Parteien an, die Zeit bis zum Herbst nicht ausschließlich mit Wahlkampfgetöse zu bestreiten, sondern alles daran zu setzen, die Rahmenbedingungen für das Handwerk zu verbessern.

Dazu zählt zum Beispiel die Rücknahme der vorgezogenen Zahlungspflicht für Sozialversicherungsbeiträge, die 2006 eingeführt wurde, um den Rentenversicherungsbeitrag zu stabilisieren. Die ostdeutschen Handwerkskammer-Präsidenten verabschiedeten vor Kurzem eine Resolution mit der Aufforderung, die Regelung noch in dieser Legislaturperiode rückgängig zu machen. "Angesichts der gut gepolsterten Sozialkassen ist es ein Gebot der Stunde, die Unternehmen spürbar zu entlasten", betonte Peter Dreißig.

Beschlossen wurde auch eine Resolution "Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen". Für Karsten Drews, Vizepräsident der HWK, führt beim Kampf um Nachwuchskräfte kein Weg an Tarifverträgen vorbei. "Betriebe, die bei Vorstellungsgesprächen mit Tarifverträgen werben können, haben an dieser Stelle einen großen Vorteil", resümierte der Vertreter der Arbeitnehmer. Eine Forsa-Umfrage zur Imagekampagne habe gezeigt, dass faire Entlohnung zu den wichtigsten Kriterien gehört, nach denen Jugendliche ihren Beruf auswählen.

HWK-Präsident Peter Dreißig ergänzte: "Es ist in unserem Sinne, dass die Tarifparteien, also starke Innungen und Gewerkschaften, unsere Tarife aushandeln und nicht die Politik über die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen entscheidet."

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