66. Vollversammlung 2022
HWK Cottbus

Vollversammlung entlastet Vorstand und wählt Berufsbildungsausschuss

Diskussion um Bildungsstätte im Norden

Am 5. Mai tagte die 66. Ordentlichen Vollversammlung der Handwerkskammer Cottbus im Lehrbauhof Großräschen. Themen waren die Situation im Handwerk, Entwicklungen zum Strukturwandel, die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung, die Wahl des Bildungsausschusses sowie die Errichtung eines dritten Bildungsstandortes der Handwerkskammer Cottbus im Norden. Die Bestätigung der „Jahresrechnung der Handwerkskammer Cottbus für das Haushaltsjahr 2021“ sowie die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung erfolgten durch die Mitglieder einstimmig.

Zudem wählte die Vollversammlung folgende Mitglieder des Berufsbildungsausschusses für den Zeitraum von 2022 bis 2026: Fleischermeister Per Kadach, Bau- und Möbeltischlermeister Guntram Bialas, Maler- und Lackierermeister Kai Lehmann, Instandhaltungsmechaniker Diego Noack, Stuckateurmeister Hans-Martin Schweizer, Dipl.-Ing. (FH) Roberto Kühne und Maler- und Lackierermeister Frank Haarmann für die Arbeitgeber. Für die Arbeitnehmer komplettieren Gewerkschaftssekretärin Andrea Ogiermann, Gewerkschaftssekretär Jörn Homuth, Fachkraft für Arbeitssicherheit Carsten Richter, Fleischer Mike Schulze, VE-Meister Michael Hensel sowie Anlagenmechaniker Christian Alff den Ausschuss.

Weiterhin ging es bei der Vollversammlung um die Errichtung eines dritten Bildungsstandortes der Handwerkammer Cottbus im Norden. Hier ist die Finanzierung jedoch noch nicht gesichert. Es ginge jedoch nicht mehr um das ob, sondern nur um das „Wie“, betonte der Gast der Landesregierung, Lausitzbeauftragter Dr. Klaus Freytag, vor den Vollversammlungs-Mitgliedern und machte ihnen damit in gewisser Weise Mut, dass es für die Finanzierung der Bildungsstätte eine Lösung geben wird.

Nur eines schloss der Lausitzbeauftragte aus. Aus Kohlegeldern werde das Projekt nicht finanziert. „In der Werkstatt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH wurde das Projekt abgelehnt“, so Klaus Freytag. Das Vorhaben schaffe keine Wertschöpfung in einer vom Strukturwandel betroffenen Region. Diese Position traf bei allen Anwesenden auf Unverständnis.



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