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Barrierefreies Bauen: Neues Potenzial für das Handwerk

Der demografische Wandel stellt zukünftig auch das Handwerk vor neue Herausforderungen. Betriebe, die sich mit baulichen Anpassungen und Umbauten für ältere und Menschen mit Behinderungen profilieren, können jetzt ein entsprechendes Qualitätssiegel erhalten. Es zeichnet sie als "Generationenfreundlicher Betrieb – Service + Komfort" aus.

Wenn Schwellen beseitigt, Haltegriffe angebracht, Beleuchtung verbessert oder eine Dusche bodengleich angepasst werden muss und Fragen zur Finanzierung bestehen, sind Handwerksbetriebe gefragt, die das Zertifikat "Generationenfreundlicher Betrieb" besitzen. Das Angebot richtet sich vor allem an die Unternehmen des Bau- und Ausbau-, Elektro- und Metall- sowie Holzgewerbes. Zur Vorbereitung des zweitägigen Lehrgangs bietet die Handwerkskammer Cottbus zwei kostenfreie Informationsveranstaltungen an:

Termin:
Dienstag, 17. März, 17 bis 19 Uhr in Königs Wusterhausen

Die Anmeldung zu den Terminen kann telefonisch über 0355 7835-153 oder per Email an boese@hwk-cottbus.de erfolgen.

Ein Unternehmen, welches das Markenzeichen "Generationenfreundlicher Betrieb" schon seit Längerem führt, ist das Baugeschäft von Andreas Schumann aus Doberlug Kirchhain. Der Maurermeister und ausgebildete Gesundheitsdienstleister des Handwerks hat sein Geschäft in den letzten Jahren auf die Planung und Realisierung von barrierefreien Wohnumgebungen spezialisiert und damit erfolgreich eine Nische genutzt.

"Der Verbraucher will einen qualifizierten und serviceorientierten Ansprechpartner. Der geschulte Betrieb weist sich als solcher aus und agiert als Problemlöser in allen technischen und finanziellen Fragen", begründet Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Handwerksbetriebe unter www.hwk-cottbus.de/generation-bau

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Anja Kappa

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