Geschwister Theresa Janke

Dachdeckerin will Jugendliche vom Handwerk überzeugen

Theresa Janke stellt ihren Karriereweg im PLANBAR Magazin vor

Mit dem Gesellenabschluss direkt in die Meisterausbildung: Theresa Janke hat ihre Ausbildung zur Dachdeckerin erst in diesem Jahr beendet und sich gleich im nächsten Schritt den Meisterabschluss vorgenommen. Im Ausbildungsmagazin PLANBAR berichtet die 20-Jährige von ihrem Karriereweg und möchte damit auch andere Jugendliche von einer Ausbildung im Handwerk überzeugen.

"Besonders stolz macht mich, dass man immer sieht, was man geschaffen hat. Egal ob es das Wegreißen oder der Neuaufbau ist – das Ergebnis überzeugt jeden Tag. Es erfüllt mich zu wissen, welche Fähigkeiten ich besitze und wofür ich sie einsetzen kann", beschreibt die junge Frau ihre Motivation. Für Theresa Janke stand frühzeitig fest, dass sie eine Ausbildung zur Dachdeckerin machen möchte. Diese im Betrieb ihres Vaters, Dachdeckermeister Udo Janke, zu absolvieren, hat sie ebenfalls bewusst entschieden: "Ich wollte lieber meinen Vater mit meiner Arbeitskraft unterstützen. Ich kenne unsere Mitarbeiter schon von früheren Arbeiten in den Ferien und weiß, wie ich mich zu verhalten habe."

Durch den Abiturabschluss konnte Theresa Janke ein Lehrjahr überspringen. "Der Beruf ist vielleicht ein wenig untypisch, allerdings nur, weil sich bisher nicht viele Frauen herantrauen. Er ist jedoch keinesfalls ungeeignet und ich kann mir die Arbeit erleichtern, denn wir arbeiten im Team und unterstützen uns gegenseitig", berichtet die 20-Jährige. "Am liebsten bin ich auf dem Flachdach und schweiße Bitumenbahnen. Aber auch Blecharbeiten mache ich sehr gern", zählt die Dachdeckerin auf. Als Fan von Gründächern, ist sie immer ganz vorn mit dabei, wenn es darum geht, Begrünung aufzubringen.

Der Arbeitstag startet für Theresa Janke um sechs Uhr morgens. Auf dem Gelände des Lübbener Dachdeckerbetriebes treffen sich alle Mitarbeiter. Die Tagesaufgaben werden besprochen und Autos beladen, bevor es zu den Baustellen geht. Dort werden Strom verlegt, Werkzeuge ausgeladen und Aufgaben verteilt. "Nach der Meisterausbildung möchte ich mich ganz in die Materie einarbeiten und Berufserfahrung sammeln. Es wäre schön, wenn wir einen Lehrling ausbilden und ich ihm das beibringen kann, was ich selbst gelernt habe. Empfehlen würde ich die Ausbildung jedem, weil sie so vielfältig ist. Dachdecker sind richtig gut ausgebildete Fachkräfte", weiß Theresa Janke aus eigener Erfahrung.



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 Hintergrund:

Neun freie Lehrstellen für den Beruf Dachdecker stehen in der Lehrstellenbörse zur Verfügung: www.hwk-cottbus.de/lehrstelle

Das Interview mit Theresa Janke im Ausbildungsmagazin Planbar ist online verfügbar unter  www.planbar-magazin.de abrufbar.



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