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Investitionsstandort Tschechische Republik

Tschechien ist einer der interessantesten Investitionsstandorte in Mittelosteuropa und auch in den jüngsten Rezessionsphasen für Neuansiedlungen attraktiv geblieben. Das liegt vor allem an der traditionsreichen Industriestruktur mit gut ausgebildeten, motivierten und günstigen Fachkräften, der Nähe zu den großen europäischen Absatzmärkten sowie der Qualität lokaler Zulieferer. Die geografische Nähe, die politische und wirtschaftliche Stabilität sowie die Anpassung der Rechtsnormen durch den EU-Beitritt im Jahr 2004 haben Tschechien für kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland und besonders den grenznahen Regionen interessant gemacht.

Die Kapitalanlagen ausländischer Investoren in Tschechien sind bislang doppelt so hoch wie in der benachbarten Slowakei. Die staatliche Investitionsagentur Czech Invest hat von 1998 bis Mitte 2014 insgesamt 163 deutsche Projekte mit einem Volumen von 4,5 Mrd. EUR betreut. Außer in der Automobilproduktion und deren Zulieferern sind deutsche Unternehmen im Maschinenbau und Einzelhandel, in der Elektro- und Elektronikindustrie sowie Energiewirtschaft stark vertreten. Deutsche Unternehmen profitieren auch von der Verfügbarkeit von Ingenieuren und den um etwa ein Drittel niedrigeren Anfangsgehältern.
In Zukunft will Tschechien verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren. Die Ausgaben der Unternehmen für die Markteinführung innovativer Produkte steigen kontinuierlich und erreichten 2013 einen Wert von rund 3 Mrd. EUR.

Nähere Auskünfte erteilt die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer
Tel.: +420 224 221 200 / E-Mail: info(at)dtihk.cz / http://tschechien.ahk.de

(Quelle: Nachrichten für den Außenhandel Nr. 7, 12. Januar 2015)

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